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Donnerstag 23. Mai 2013 














Im Land des Rosso Conero
Eine einzigartige Kombination aus Bergen und Meer. Ein 572 Meter hohe Erhebung mit mediterranem Bewuchs, die steil über traumhaften Stränden und Felsbuchten aufragt. Eine wunderschöne Landschaft, die sich optimal zum Anbau roter Trauben eignet. Die Rede ist vom Vorgebirge des Conero mit seinem durch die ständige Meeresbrise geprägten Mikroklima und seinem Kalkboden. Dieser ist zwar recht karg, bildet aber die ideale Grundlage für die Weinrebe Montepulciano, die ihren vollen Ausdruck im Rosso Conero findet. Dieser Name steht für einen der meistgeschätzten Weine Italiens. Wer also die Geschichte, Traditionen, Anbauverfahren und Denkmäler so einzigartiger Ortschaften wie Portonovo, Sirolo und Numana sowie weiter im Süden Recanati und im Westen Loreto, Castelfidardo, Osimo und Camerano kennen lernen möchte, kann sich für diese Rundfahrt entscheiden, die in Ancona beginnt und endet. Zu den gastronomischen Leckerbissen, die es in den Marken zu entdecken gilt, zählen vor allem die „Vincisgrassi", sehr reichhaltige Lasagne-Gerichte. Ein Muss sind ausserdem Kaninchen, Huhn oder Lamm „in potacchio", also geschmort. Weitere Spezialitäten der Gegend sind frittierte oder gegrillte Seezungen, gemischte Grillplatten aus Zahnbrassen, Goldbrassen und Seebarsch sowie die kleinen aber sehr geschmackvollen Miesmuscheln des Conero.

Erster Tag
Die Route beginnt bei den historischen Denkmälern von Ancona und führt dann entlang der ersten Weinberge des Rosso Conero nach Portonovo, wo die Kirche Santa Maria und lokale Spezialitäten warten.
 
Absolut empfehlenswert ist ein Besuch des Weinkellers von Luca und Beatrice Lanari bei Varano. Das Abendessen kann man mit Panoramablick im Restaurant Emilia geniessen, wo die hiesige Miesmuschel serviert wird.
Zweiter Tag
   
Entlang der Küste bis nach Sirolo, zu der auf dem Gipfel des Conero gelegenen Kirche San Pietro, weiter nach Numana, Besuch bekannter Landwirtschaftsbetriebe und Stopp im Wallfahrtsort Loreto.
 
Loreto und die Familie Garofoli, die verschiedene Varianten des Rosso Conero herstellt. Abendessen mit typischen lokalen Gerichten im Restaurant Andreina.
Dritter Tag
   
Besuch des Palazzo Leopardi in Recanati, dann in die Akkordeon-Hochburg Castelfidardo und in Osimo zur Familie Bianchi Bernetti, grösste Hersteller des Rosso Conero in der gesamten Region. Die Rundreise endet in Camerano.
 
Besuch des Weinkellers Terre Cortesi Moncaro in Camerano/Osteriaccia und Abendessen im Restaurant Tre Querce.



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Im Land des Rosso Conero

Ancona bei Nacht

Ancona, Kathedrale San Ciriaco, Innenbereich 11.-13. Jh.

Ancona, Hafen und Mole Vanvitelliana


Naturpark Conero, Strand von Portonovo

Naturpark Conero

 
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Rundreise
Erster Tag

In giornata
Die Rundreise im Rosso Conero beginnt im Zentrum der Stadt Ancona, deren Name auf das griechische Ankon zurückzuführen ist, was Ellbogen bedeutet. Dies bezieht sich auf die Form des Berges Conero, der mit dieser Besonderheit den einzigen Naturhafen an der Mitteladria bildet. Die Hauptstadt der Marken, Ancona, liegt 16 Meter über dem Meeresspiegel und gilt als florierendes Handels- und Industriezentrum. In der Altstadt finden sich zahlreiche Denkmäler aus römischer Zeit, während im Südwesten der Stadt neue, nach dem schweren Erdbeben von 1972 errichtete Stadtteile emporragen. Ausgangspunkt für den Besuch der Stadt ist die Burg, die sowohl den Hafen als auch den alten Ortskern beherrscht. Von der hoch gelegenen Piazza Sangallo aus kann man einen traumhaften Ausblick geniessen. Auf der Innenseite des Hafens sieht man die sechseckige Insel des Lazzaretto, die von dem Architekten Vanvitelli (von dem auch die Reggia in Caserta stammt) entworfen wurde. Sie wurde früher militärisch genutzt und diente als Quarantänestation für die damals vom Orient her einreisenden Menschen bezeugt. Die schönsten Monumente Anconas sind alle auf den wenigen Metern des Hafenkais bis hin zur Schiffsanlegestelle vereint. So stehen hier nacheinander die ehemalige Kirche Sant'Agostino, der aus dem 15. Jh. stammende Palazzo Benincasa und die ebenso alte Loggia dei Mercanti, die Markthalle. Danach kommt die schöne romanische Kirche Santa Maria della Piazza mit ihrem Glasboden, der den Blick auf die Mosaike vergangener Bauwerke preisgibt. Hinter diesen Monumenten liegt die Piazza del Plebiscito mit ihren imposanten Gebäuden. Dazu zählen der Regierungspalast und die Kirche San Domenico, zu der eine effektvolle Treppe Zutritt verschafft. Im Kircheninneren findet man eine Kreuzigung von Tizian und eine Mariä Verkündung von Guercino. Das alte Ancona endet am Fusse des Colle Guasco, dem Hügel oberhalb des Hafens, auf dem der Trajansbogen, der aus dem 16. Jh. stammende Palazzo Ferretti, in dem heute das Nationale archäologische Museum der Marken untergebracht ist, die archäologische Fundstätte des römischen Amphitheaters sowie die Kathedrale San Ciriaco stehen. Diese gilt mit ihrer Fassade aus rotem und weissem Stein als eine der bedeutendsten mittelalterlichen Kirchen der Region. Auf die ersten Weinberge des Rosso Conero stösst man, wenn man Ancona in Richtung des Berges Conero verlässt. Die sich auf diesem Wegstück mit Olivenhainen abwechselnden Weinberge prägen das gesamte Landschaftsbild dieser Gegend. Kurz nachdem man die Stadt hinter sich gelassen hat, findet man auf der Via Ponelungo den Weinkeller Maurizio Marchetti. Hier empfiehlt sich eine Kostprobe des Rosso Conero Villa Bonomi, der zunächst im grossen Fass reift und dann zur Endreife in Barrique-Fässer umgefüllt wird. Ein kleines Stück weiter gelangt man in der noch zu Ancona gehörigen Ortschaft Montacuto zu einem der angesehensten Weingüter der Region, dem von Alessandro Moroder. Aus diesem Haus stammt unter anderem ein äusserst erlesener Rosso Conero Dorico. Von Varano aus führt eine wunderschöne Panoramastrasse direkt zur Küste beim Scoglio del Trave, einem interessanten, schmalen Felsenriff, das als Anfang der Riviera des Conero gilt. Wenige Kilometer in Richtung Süden gelangt man auf die Abfahrt nach Portonovo, einem wunderschönen Fleckchen Erde. Die Faszination von Portonovo geht nicht zuletzt auf seine kontrastreiche Landschaft zurück, die durch den grünen Berg und den Strand aus weissen, polierten Kieseln und Steinen entsteht. Unberührte Landstriche stehen hier im Wechsel mit touristisch erschlossenen Orten. Die Festung Fortino Napoleonico ist eine frühere Militäranlage, die heute ein namhaftes Hotel mit Restaurant beherbergt. Ganz in der Nähe befindet sich die romanische Kirche Santa Maria di Portonovo, die auf alle Fälle einen kurzen Besuch wert ist. Die Kirche wurde im Jahr 1000 von den Mönchen einer Benediktiner-Abtei erbaut. Von Portonovo aus erreicht man die auf dem Bergkamm verlaufende Bundesstrasse, von der aus man einen traumhaften Blick auf die umliegende Hügellandschaft und das Meer geniessen kann. Für einen Zwischenstopp bietet sich das Hotel Emilia an. Die Hotelanlage liegt auf einer in die mediterrane Flora eingebetteten Naturterrasse mit Blick auf den Südstrand Anconas. Nicht weit von hier entfernt kann man die Badia in San Pietro besichtigen, eine benediktinische Einsiedelei aus dem 11. Jh.
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Naturpark Conero, Strand von Portonovo

 
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Erster Tag
Im Land des Rosso Conero

Abend
Auf keinen Fall sollte man sich einen Besuch des in der Nähe Varanos gelegenen Weinkellers von Luca und Beatrice Lanari entgehen lassen. Das Unternehmen ist noch recht jung und nicht sehr gross, macht aber mit seinem Rosso Conero Fibbio bereits Furore. Im Restaurant in Portonovo empfiehlt sich eine Kostprobe der hiesigen Miesmuscheln (Moscioli), die direkt aus dem Meer vor Portonovo stammen, genauer gesagt aus dem Abschnitt von Pietraloacroce bis zu den Sassi Neri di Sirolo. Diese Miesmuschel hat eine längliche Form und ist auf der sich öffnenden Seite abgeflacht. Ihre Aussenschale ist schwarz-lila, während sich die Innenseite in Perlmutt präsentiert. Diese im Meer des Coneros gefischte Muschel ist ein qualitativ hochwertiges Produkt, das sich in jeder Hinsicht von aus Zuchten stammenden Miesmuscheln absetzt. Für das Abendessen empfiehlt sich das angesehene, aber nur von April bis Oktober geöffnete Restaurant Emilia, das direkt am Strand von Portonovo liegt. Auch sehr empfehlenswert ist das ebenfalls am Meer gelegene Restaurant Laghetto.
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Im Land des Rosso Conero

Sirolo

Sirolo

Numana, Blick auf den Strand


Loreto

Loreto, Madonnenplatz, Wallfahrtskirche Santa Casa

 
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Rundreise
Zweiter Tag

In giornata
Fährt man auf der Küstenstrasse in Richtung Süden weiter, gelangt man nach Sirolo. Die schöne mittelalterliche Ortschaft gehört noch zum Gebiet des Naturparks Conero. Der Legende nach ist der Name auf den mittelalterlichen Feldherrn Sirius zurückzuführen. Diesem wurde das Fleckchen Erde geschenkt, auf dem nach dem Sieg über die Goten im Jahr 560 die Burg Belisario erbaut wurde. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde der Ort bereits in römischer Zeit als Aussenstelle des Rathauses von Umana (heute Numana) genutzt. Das kleine, am Hang des Conero liegende Örtchen bietet tadellos erhaltene mittelalterliche Monumente und ist der Sitz des Konsortiums für den Naturpark Conero. Die von der Stadtmauer mit dem Wachturm umgebene Altstadt bietet dem Besucher eine ganz besondere Atmosphäre. Atemberaubend ist von hier aus auch der Blick auf das Meer hinab, in Richtung der beiden vor der Küste liegenden Klippen, die auch die Zwei Schwestern genannt werden. Auf dem Gipfel des Conero liegt die Kirche San Pietro mit dem angrenzenden Kloster, das heute als Hotel genutzt wird. Im Mittelalter lebten auf dem Conero verschiedene Einsiedler und zahlreiche Religionsgemeinschaften. Die Benediktiner erbauten hier zwei Kirchen: eine tiefer gelegene namens San Benedetto und eine höher gelegene namens San Pietro. Die von den Mönchen angelegten Strassen und Wege sind heute noch begehbar und laden zu traumhaften Ausflügen ein. An der Küste, direkt nach Sirolo, liegt Numana. Diese alte picenische Hafenstadt fungierte bereits im 7. Jh. v. Chr. als Hafen für die Schiffe griechischer Händler. Hier beginnt des Gebiet des antiken picenischen Reichs, das sich über den gesamten südlichen Teil der Marken erstreckte. Im Hinterland Numanas findet man den landwirtschaftlichen Betrieb von Francesca Nembrini Gonzaga mit seiner eleganten Villa aus dem 18. Jh. Auf einem Teil der Ländereien wird hier der „ Granaio di Valcastagno " betrieben, ein erstklassiger Agriturismo. Ebenfalls in Numana lohnt sich auch ein Besuch mit kulinarischen Kostproben auf dem Hof des Grafen Leopardi, einem direkten Nachkommen der Familie des Poeten, oder auf dem Bauernhof Le Terrazze. Alle diese Betriebe stellen den Wein Rosso Conero her. Numana hat auch einen kleinen Hafen für Vergnügungsboote und Yachten. Sehenswert sind in Numana der Brunnen, die Kirche San Giovanni Battista und das Antiquarium, in dem in Spezialvetrinen Anfang der 1970er Jahre in Numana und Umgebung entdeckte archäologische Materialien aufbewahrt werden. Wir befinden uns hier im Herzen des Anbaugebiets des Rosso Conero, einem Wein, dem erst kürzlich die Bezeichnung DOC zugesprochen wurde. Vor der Küste der Marken aus gesehen, hebt sich das Profil des auf einem Hügel gelegenen Ortes Loreto mit seiner grossen marianischen Wallfahrtskirche deutlich gegen den Himmel über dem Monte San Pellegrino und der Selva von Castelfidardo ab. Loreto ist ein weltweit bekannter Wallfahrtsort, der seine Bekanntheit der Santa Casa (Heiliges Haus) verdankt, die der Sage nach am 10. Mai 1291 von Engeln hierher gebracht wurde.
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Loreto, Wallfahrtskirche bei Nacht

 
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Zweiter Tag
Im Land des Rosso Conero

Abend
In Loreto stösst man auf einen der im Zusammenhang mit dem Rosso Conero angesehensten Namen, den der Familie Garofoli. 1871 war Antonio Garofoli der erste Winzer der Gegend und sein Sohn Gioacchino gründete 1901 das heutige Unternehmen. Heute wird das Weingut bereits in der vierten Generation betrieben. Carlo und Gianfranco haben mit ihren zwei Riserva des Rosso Conero, dem Grosso Agontano und der Vigna Piancardi, ein exzellentes Niveau erreicht. Für das Abendessen empfiehlt sich das Restaurant Da Andreina, wo die regionale Küche der Marken angeboten wird.
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Im Land des Rosso Conero

Recanati, Turm

Recanati

Castelfidardo


Castelfidardo, Akkordeon-Produktion

Castelfidardo, handgefertigte Akkordeons

 
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Rundreise
Dritter Tag

In giornata
Ein Besuch in Recanati führt den Besucher in die Welt und die sehnsuchtsvolle Atmosphäre Giacomo Leopardis. Hier findet man das Kloster Sant'Agostino mit dem antiken Turm, die Piazza aus dem „Sabato del Villaggio" mit dem Palazzo Leopardi und gegenüber das Haus der Silvia sowie den Colle dell'Infinito und unzählige weitere Hinweise auf seine Werke. Der Palazzo Leopardi kann täglich besichtigt werden. Auf den Besucher warten hier zahlreiche Gegenstände und Manuskripte des Autors, seine Bibliothek und komplett erhaltene Räumlichkeiten zur Besichtigung. In der Ölmühle von Emilio und Gabriella Gabrielloni in Recanati kann man erstklassiges kalt gepresstes Olivenöl kaufen. Von Recanati geht es weiter nach Castelfidardo, das als traditioneller Herstellungsort von Akkordeons bekannt ist. In den kleinen Handwerksbetrieben werden die unterschiedlichsten Akkordeons gebaut und verkauft. Im Palazzo Comunale befindet sich ein Akkordeon-Museum, in dem die Entwicklung dieses volkstümlichen Musikinstruments dargestellt ist. Im August findet hier alljährlich das Internationale Akkordeon-Festival statt, mit Konzerten mit Musikern aus aller Welt. Die Ortschaft liegt an der Strasse, die Loreto mit Osimo verbindet. Hier wurde am 18. September 1860 eine grosse Schlacht zwischen Piemontesen und dem päpstlichen Heer ausgefochten, die schliesslich die Truppen von General Cialdini gewannen. Zwei Tage später fiel in Rom mit der Bresche von Porta Pia die Herrschaft der Päpste – die Geburtsstunde des vereinten Italiens. Nachdem man den Conero hinter sich gelassen hat, führt die Rundreise auf der Staatsstrasse weiter bis nach Osimo. Die römische Ortschaft liegt innerhalb grosszügig angelegter Mauern aus mächtigen Steinblöcken und beherbergt den Fonte Magna, die Überreste eines Monumentalbrunnens aus dem 1. Jh. v. Chr. In Osimo kann man ausserdem die einzigartige Kathedrale San Leopardo besichtigen. Bei Osimo, auf der Staatsstrasse 16, stösst man auf den im Besitz der Familie Bianchi Bernetti befindlichen Weinkeller Umani Ronchi. Dahinter verbirgt sich eines der herausragendsten und bekanntesten Weingüter der Region Marken, das alle regionalen Weinsorten im Angebot hat. Was den Rosso Conero betrifft, tut sich das Gut durch zwei exzellente Riserva hervor: Cùmaro und San Lorenzo. Ebenfalls in Osimo befindet sich die Abtei San Nicolò, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Sie hat einen quadratischen Grundriss und ist in fünf aus dem Hochmittelalter stammende Schiffe aufgeteilt, deren Säulen mit unterschiedlichen Kapitellen besetzt sind. Der Bau verfügt darüber hinaus über eine sehr interessante Krypta. Im Zentrum Osimos findet man auf dem Corso Mazzini die Tavernetta del Corso, wo man regionale Käse- und Wurstwaren kaufen kann. Die Rundreise endet in Camerano, einer an der Grenze zum Naturpark Conero liegenden Ortschaft, 231 Meter über dem Meeresspiegel und 12 km von Ancona entfernt. Hier steht das Geburtshaus des berühmten Malers Carlo Maratta oder Maratti. Ihm wurde eine Büste auf dem Hauptplatz von Camerano gewidmet. Sehenswert sind hier der mittelalterliche Palazzo Ricotti mit seinem grossen Garten und dem Brunnen, die Kirche San Francesco, der im 18. Jh. angelegte Garten Manciforme, das kleine Akkordeon-Museum, die Grotten und schliesslich die von betuchten Familien aus Ancona während der Sommermonate in den Hügeln bewohnten Herrenhäuser aus dem 18. Jh.
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Camerano, Garten der Villa Manciforte

 
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Dritter Tag
Im Land des Rosso Conero

Abend
Nicht weit entfernt von Umani Ronchi findet man im an der Via Direttissima del Conero gelegenen Ort Osteriaccia auf der Höhe von Camerano den Weinkeller Terre Cortesi Moncaro, der ebenfalls den Rosso Conero herstellt. Für den Abend bietet sich ein Besuch im Restaurant Tre Querce in der Ortschaft Camerano an.


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