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Donnerstag 9. September 2010 














In der Lunigiana für seltsame Waschungen mit Kastanien und bodenständigen Produkten
Die Lunigiana, die zwischen drei Regionen mit grosser gastronomischer Kultur liegt, ist ein Fusionspunkt verschiedener Küchen geworden, die sich mit der Zeit vermischt haben. Die Menschen, die auf diesem Fleckchen Erde wohnen, haben das Beste der sie umgebenden Kulturen genommen, um neue Geschmacksrichtungen zu schaffen, die sich in die lokale Tradition integriert haben. Und dies vor allem dank der hervorragenden Produkte der Erde: Pilze, Kastanien, Mais und eine grosse Vielzahl an Kräutern sind die "Eckpunkte" dieses Gebietes, das aber auch Wurtswaren, Käse und delikate Weine zu bieten hat. Unsere Rundreise führt uns durch dieses Grenzland zwischen Toskana und Ligurien und hält in den Dörfern, die sich alle um ein Schloss ranken, und bei den kulinarischen Leckerbissen an. Eine Reise durch eine Art "Grüne Lunge", in der die Natur alles beherrscht und die sich mit ihren Schönheiten und in ihrer Einfachheit zeigt. In diesem Gebiet gibt es zum Herbstanfang zahlreiche Ereignisse, die mit den Früchten der Jahreszeit zusammen hängen: Kastanien, Pilze, Trauben. Diesbezüglich erinnern wir an "Küche im Dorf" in Quercia di Aulla, ein Ereignis, in dem die alten Gerichte der Lunigiana zu neuem Leben erweckt werden (Testaroli, Torta d'erbi, Panigacci, Lasagne bastarde, Steinpilze, Amor pontremolesi und die Spongata).

Erster Tag
Die Schlösser von Fivizzano und Licciana Nardi
 
Die Mühle von Villafranca und die Orte Malgarte und Bagnone
 
Pontremoli, einfache Zutaten und wunderbarer Geschmack
Zweiter Tag
   
Vormittag und Mittagessen in Pontremoli, um die "Testaroli" zu probieren
 
Von Mulazzo, Hauptstadt der Malaspina, nach Podenzana, Heimat des "Panigaccio"
 
Abendessen und Übernachtung in Aulla
Dritter Tag
   
Besuch im Museum für Naturgeschichte in Aulla und Abfahrt nach Zignago
 
Von Zignago nach Varese Ligure, für ein Schlemmeressen mit Pilzen und Wurstwaren
 
Varese Ligure, im "Tal des Biologischen"



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Weekend in Lunigiana

Der Brunnen von Fivizzano

Das Schloss Verrucola

Licciana Nardi

 
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In der Lunigiana mit seltsamen Waschungen mit Kastanien und bodenständigen Naturprodukten
Erster Tag

Vormittag
Unsere Reise beginnt in Fivizzano, ein kleiner Ort in der östlichen Linigiana in der Provinz Massa Carrara, der von dem Dichter Carducci als „eine in den Bergen verlorene Perle" bezeichnet wurde. Das Städtchen, das sich entlang dem Bach Rosaro entwickelt, befindet sich in einem sehr fruchtbaren Gebiet mit mildem Klima, was die wirtschaftliche Entwicklung und den Handel begünstigte: Die Gegend wird durch eine sehr abwechslungsreiche Vegetation charakterisiert, wo man Wiesen, Weizen- und Maisfelder trifft, Reben, Olivenbäume und etwas weiter oben grosse Kastanienwälder. Die bäuerliche Tradition ist die Grundlage der typischen lokalen Küche, die aus einfachen und natürlichen Zutaten besteht, die zu Gerichten wie Polenta, Castagnaccio und den typischen " Frgadei " führen. Dank der vorteilhaften Lage war Fivizzano schon immer ein verhältnismässig reicher Ort, wo sich die vergangenen Epochen in einer grossen Anzahl von Kunstwerken und Herrschaftspalästen wiederspiegeln. Auf keinen Fall verpassen sollte man das Castello della Verrucola, das beeindruckende Renaissancedorf und die schöne Piazza Medicea. An letzterer liegt neben der Kirche der Heiligen Jacopo und Antonio (auf die zweite Hälfte des 14. Jahrhundert zurück gehend, aber mehrmals verändert) auch schon seit immer der Markt, der im Laufe der Jahrhunderte zu einem Treffpunkt wurde, zu einem Salon der raffinierten Kultur, zu einem Ambiente für Militärparaden der lokalen Garnisonen. Am späten Nachmittag verlassen wir Fivizzano, um den kleinen Ort Licciana Nardi zu besuchen, ein historisches Juwel mit den verschiedenen Schlössern und antiken Palazzi, in einer fast absoluten Ruhe gelegen. In den Wäldern und Feldern, dem Fluss und der Ortschaft hat man den Eindruck, sich in einer noch unverbrauchten Gegend zu befinden. In dieser friedlichen Gegend halten wir für ein leichtes Mittagessen, vielleicht um ein Gericht mit den typischen „erbi" zu geniessen, die Kräuter, die hier spontan wachsen.
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Villafranca in Lunigiana

Stele von Malgrate

Bagnone

 
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Erster Tag
In der Lunigiana für seltsame Waschungen mit Kastanien und bodenständigen Produkten

Nachmittag
Weiter im Nordwesten fahren wir in Licciana Nardi los und erreichen Villafranca in Lunigiana, ein kleiner Ort am linken Ufer des Flusses Magra, wo man die Ruinen des Schlosses der Malaspina findet, die Kirche von San Francesco (mit dem Kreuzgang und dem Kloster, die nach der ursprünglichen architektonischen Anlage restauriert wurden) und das B> Museo Etnografico della Lunigiana, wo die Sitten und Bräuche der lokalen Volkskultur wieder gegeben sind. Die Ausstellung liegt in alten Mühlen, unverkennbares Symbol der grossen Bedeutung der Landwirtschaft: die verschiedenen Mehlsorten (das weisse, das gelbe und das aus Kastanien ) waren schon immer die Grundzutaten aller traditionellen Gerichte der Gegend, angefangen mit den verschiedenen Brotsorten. Nachdem wir Villafranca besichtigt haben, halten wir in der nahegelegenen Ebene von Malgrate, eine antike Ortschaft, die einst reich an Weinbergen und Obstgärten war, die in der ganzen Welt bekannt waren: schon im antiken Griechenland kannte man das Obst der Lunigiana, und der in dieser Gegend hergestellte Wein wurde Papst Niccolò V aufgetischt. Hier machen wir einen Abstecher zum malerischen Schloss (das ebenfalls den Malaspina gehörte), eine schöne mittelalterliche Festung mit trapezförmiger Festungsmauer, mit Zinnen, Schiessscharten und vorgezogenen Ecktürmen ausgestattet. Dann fahren wir einige Kilometer weiter, um Bagnone zu besichtigen, ein verwunschenes Dorf mit seinen Strukturen aus dem 15. Jahrhundert, das sich in abfallenden Ringen zur Talsohle hin entwickelt. Oben auf dem Hügel steht der älteste Kern, der von einem zylindrischen Turm beherrscht wird. In der Nähe des Ortes befinden sich zahlreiche Schlösser und Türme, die auf den Kuppen der umliegenden berge auftauchen. Das wichtigste liegt in Castiglione del Terziere, einer der mittelalterlichen ort im Magra Tal, die am besten erhalten sind. Gegen Ende des Nachmittags fahren wir nach Pontremoli, wo wir die Nacht verbringen.
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Pontremoli

 
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Erster Tag
In der Lunigiana für seltsame Waschungen mit Kastanien und bodenständigen Produkten

Abend
In Pontremoli belegen wir ein Hotel (zum Beispiel das "Golf Hotel") und gehen dann zu einem leckeren Abendessen. Wenn es nämlich stimmt, dass das Städtchen beneidenswerte historische und kulturelle Eigenschaften so bieten hat, so ist die kulinarische Tradition auch nicht geringer zu schätzen. Der Reisende findet viele gute Gerichte, wie zum Beispiel die typische " torta d'erbi ". Nach dem Essen spazieren wir durch die Altstadt und bewundern das nächtliche Stadtbild, bevor wir für eine wohlverdiente Ruhe ins Hotel zurück kehren.
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Weekend in Lunigiana

Pontremoli

Pontremoli

Spongata

 
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In der Lunigiana mit seltsamen Waschungen mit Kastanien und bodenständigen Naturprodukten
Zweiter Tag

Vormittag
Den ganzen Vormittag widmen wir der Besichtigung von Pontremoli und der Suche nach den typischen Geschmacksrichtungen dieses Ortes, der sicherlich der ist, der in der Lunigiana über die reichste gastronomische Tradition verfügt (man braucht nur an die bekannte Spognata zu denken und an die amor pontremolesi ). Das Städtchen liegt in dem Teil des Magra Tales, wo es am engsten und die Abhänge am steilsten sind. Es gibt zahlreiche Bäche, in denen man angeln kann (und vielleicht die wertvolle Forelle Fario fangen kann) und in den Wäldern gibt es viel Wild und vor allem Wildschweine. In der Altstadt gibt es viele Bauten, die von grossem historischen und künstlerischen Interesse sind, angefangen mit dem Museo delle Statue Stele, das im Schloss Pignaro eingerichtet wurde und die geheimnisvollen Statuen ausstellt, die von den antiken Völkern dieser Gegend hergestellt wurden. Schön sind auch einige Kirchen, wie die Kathedrale, die der Santa Maria die Popoli gewidmet ist (in der zahlreiche wertvolle Gemälde und Statuen verwahrt sind) und die SS. Annunziata, in der im Laufe der Jahrhunderte ein Krankenhaus, eine Leprastation und schliesslich eine Kirche mit Kloster untergebracht waren. Diese Bau, der auf das 15. Jahrhundert zurückgeht, zeigt interessante Einzelheiten mit Holzintarsien, beachtliche Fresken und einen kleinen Tempel, der wahrscheinlich von Sansovino realisiert wurde. Das Kloster, in dem heute öffentliche und private kulturelle Institutionen untergebracht sind, bietet vielleicht die interessantesten Ausblicke und Kunstwerke: zwei Kreuzgänge und der Hauptsaal mit dem grossen Fresko sollte man sicherlich besichtigen. Nach diesem kulturellen und künstlerischen Teil essen wir in der "Trattoria Da Pelliccia" in einem Palazzo des alten Pontremoli, unter dem Schloss Pignaro, wo wir leckere traditionelle Menüs geniessen können, zu denen Tortelli mit Pilzen gehören, Testaroli al pesto, gegrille Pilze, Wild und hervorragende Süssspeisen.
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Mulazzo

Podenzana



 
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Zweiter Tag
In der Lunigiana für seltsame Waschungen mit Kastanien und bodenständigen Produkten

Nachmittag
Nach dem reichhaltigen Mittagessen verlassen wir Pontremoli und folgen der Magra nach Süden, wo wir auf die Gemeinde Mulazzo treffen (die sogenannte Hauptstadt der Malaspina), ein Ort, der ebenfalls ein grünes Paradies ist: reich bewaldete Hügel mit einer dichten Vegetation, die die Landschaft sanfter gestaltet und der ideale Ort für die Liebhaber der Natur und des Wanderns ist. Der Ort hat einen gut erhaltenen mittelalterlichen Kern und so wie das gesamte Tal eine hervorragende Küche: hier ist die kulinarische Kultur zu einer Tradition geworden, die man schützen muss. So findet hier jedes Jahr zum Beispiel der Preis BancarelVino statt, der dem besten Weinprodukt der Saison zugedacht ist. Ausserdem wurde vor einiger Zeit der Preis „Mengoli" eingerichtet, der dem besten Buch gewidmet ist, das sich mit Gastronomie beschäftigt. Wenn man dem Fluss Magra weiter nach Süden folgt (in Richtung Aulla), trifft man auf zwei weitere interessante Orte, Tresana und Podenzana. Das erste ist ein Dorf, das wegen seinem geringen Ausmass beeindruckt, und dadurch, wie es an einem Hügel klebt, auf dem die Überreste des viereckigen Turms und die Ruinen des antiken Schlossses aus der Langobardenzeit stehen. Podenzana ist hingegen eine Gemeinde, die aich aus einer Vielzahl von kleinen Ortschaften zusammensetzt, die sich bis in das Tal Val di Vara erstrecken, wo oben die Festung Brunella das Tal beherrscht. Hier finden wir eine der berühmtesten Wallfahrtkirchen des Tals, wohin man pilgerte um Busse zu tun, indem man einen Stein auf den Schultern trug und einen grossen Teil des Weges auf den Knien zurück legte. Die Tradition erzählt, dass die Madonna hier auf einem Kastanienbaum erschien, der immer noch hinter dem Altar steht. Podenzana ist auch die Hauptstadt des Panigaccio, das alte Gericht, das in irdenen Gefässen gegart wurde, die die einheimischen Handwerker immer noch mit den alten Techniken anfertigen.
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Schnitzel mit Pilzen

 
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Zweiter Tag
In der Lunigiana für seltsame Waschungen mit Kastanien und bodenständigen Produkten

Abend
Am Abend fahren wir nach Aulla, wo wir zu Abend essen und die Nacht verbringen. Nachdem wir uns im Hotel frisch gemacht haben, gehen wir ins Zentrum und essen im Restaurant, um unsere Rundreise im Zeichen der guten Küche fortzusetzen. Wir können zwischen den vielen Lokalen der Stadt und Umgebung wählen, in denen de typischen Gerichte folgende sind: Wurstwaren, Testaroli, Schnitzel mit Pilzen, Fleisch vom Grill und Lamm.
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Weekend in Lunigiana

Ein Kastanienwald

Festung Brunella

Caprigliola

 
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In der Lunigiana mit seltsamen Waschungen mit Kastanien und bodenständigen Naturprodukten
Dritter Tag

Vormittag
Aulla iat das wichtigste Wirtschaftszentrum des oberen Magra-Tals und liegt in einer breiten Ebene, die von Hügeln umgeben ist; dort, wo der Bach Aurelia in die Magra fliesst. Der Ort wird vo der Fortezza della Brunella (Festung der Brunella) beherrscht (hier ist auch das Museo di Storia Naturale della Lunigiana untergebracht) und liegt an einer äusserst strategischen Position zwischen den Pässen Cisa, Cerreto und Lagastrello, an der Strasse nach Cassola und die Garfagnana; geschichtlich ist dies ein Ort, an dem der Handel mit dem Meer und der Poebene vorbei führten. Deswegen fanden hier Anfang des 20. Jahrhunderts wichtige militärische Aktivitäten statt, die im Zweiten Weltkrieg zu Bombenangriffen führten, die die Altstadt fast völlig zerstörten. Heute ist es ein modernes Städtchen, das aber ganz in der Nähe von anderen wunderschönen Dörfern liegt: auf den umliegenden Hügeln befinden sich nämlich Orte mit einer starken mittelalterlichen Faszination wie Caprigliola, Albiano, Bibola, Olivola und Pallerone. Die ganze Stadt ist mit Wiesen, Bergen, Flüssen und Kastanienwäldern umgeben, in denen sich der Besucher wie in einer zeitlosen Welt fühlen kann. Am späten Nachmittag fahren wir von Aulla nach Zignago im Vara-Tal. Es handelt sich um eine Reise von wenigen Kilometern, aber man überschreitet die Grenzen von der Toskana nach Ligurien, auf dem Weg nach Varese Ligure und zu anderen kulinarischen Abenteuern.
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Val di Vara, Fluss

Die Brücke von Sesta Godano

Das Schloss von Varese Ligure

 
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Dritter Tag
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Nachmittag
Zignago in der Provinz La Spezia und ganz in der Nähe der Lunigiana gelegen, ist ein Ort, der bereits in vorgeschichtlicher Zeit bewohnt war und der heute durch einige Bauten von grossem künstlerischen Interesse charakterisiert wird, wie die Ruinen der beiden mittelalterlichen Schlösser (das Schloss von Zignago und das Schloss von Serra Maggiore) und einige Kirchen, wie die schöne Madonna del Dragone. Es ist ein Ort mit vor allem landwirtschaftlichen Charakter (Getreide, Kartoffeln, Käse und Rinderzucht). All das wird auch die Tatsache bestätigt, dass hier die Liebhaber der einfachen und natürlichen Küche sicherlich nicht enttäuscht werden; aber auch die Feinschmecker insgesamt kommen auf ihre Kosten: man braucht nur an die typischen canestrelli zu denken. In der Nähe von Zignago liegt Sesta Godano mitten im Herzen des Vara-Tals; es besteht aus verschiedenen Ortschaften, von denen jede ein kleines Theater der Vergangenheit ist. Auf keinen Fall versäumen sollte man die mittelalterliche Brücke über den Bach Gottero, die alte Strasse mit den Arkaden und die Kirche Assunta eine Kopie aus dem 17. Jahrhundert der alten Pfarrkirche von Robbiano mit einem schönen Glockenturm. Auch die Gemeinde Sesta Godano befindet sich in einer Gegend mit vielen Wäldern, die wertvolle Hölzer, hervorragende Pilze und Landwirtschaftsprodukte bieten, aus denen man zum Beispiel das Mehl gewinnt, um die Levà zu backen, das „offizielle" Brot des Tales. Am Nachmittag fahren wir nach Nordwesten und erreichen Varese Ligure, ein Landwirtschaftsort im Apennin, Kreuzung des Handels und Theater von alten geschichtlichen Ereignissen. Die Gegend birgt für den Besucher angenehme Überraschungen mit Kirchen, Adelspalästen und einer Jahrhunderte alten Kultur. Die Kulturlandschaft ist eine der schönsten der Region (was auch vom Bauernmuseum bewiesen wird): Varese Ligure bietet dem Touristen die Möglichkeit, sich in dem „Tal des Biologischen" einen grossen landschaftlichen Reichtum anzusehen; es wurde so getauft, weil es den Landwirtschaftsbetrieben hier gelungen ist, die unternehmerische Tätigkeit mit der Respektierung der Natur zu verbinden, was ihnen gestattet hat, die Auszeichnung für Umweltqualität zu erlangen und einen Handel mit naturbelassenem Fleisch und Käse zu betreiben.
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Varese Ligure

 
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Dritter Tag
In der Lunigiana für seltsame Waschungen mit Kastanien und bodenständigen Produkten

Abend
Am letzten Abend bleiben wir in Varese Ligure, in diesem ruhigen und stillen Tal, das und die Möglichkeit bietet, die lokalen biologischen Produkte zu kosten: vor allem Wurstwaren, aber auch Frischkäse. Weitere Produkte, die alle natürlich aus der Gegend stammen, die nie in den Restaurants fehlen, sind Honig, Kastanien, Hülsenfrüchte, frische und getrocknete Pilze (die des oberen Vara-Tals sind besonders wertvoll), Waldfrüchte und Gemüse, das auf natürliche Art gedüngt wurde.


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