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Samstag 11. September 2010 















Rom
Klassische Route
Der Faszination der Ewigen Stadt wird man an so ergreifenden Orten wie dem Petersplatz und beim Anblick ihrer anderen beeindruckenden und grössten Monumente wie Engelsburg, Kolosseum, Pantheon oder Altar des Vaterlandes gewahr. Man taucht ein in die faszinierende Welt des Forum Romanum und des Palatin mit wunderbaren Zeugnissen einer glorreichen Vergangenheit und staunt nicht minder angesichts der von künstlerischen Genies wie Michelangelo, Bernini, Raffaello, Caravaggio oder Borromini geschaffenen Meisterwerke. Rom ist die Stadt der berühmten Plätze und eleganten Brunnen, der prachtvollen Barockkirchen und der Adelspaläste. Des Abends geniesst man zwischen Campo dei Fiori und Trastevere eine äusserst stimmungsvolle Atmosphäre, die geprägt ist von Musik und Unterhaltung.

Erster Tag
Von der Engelsburg zur prachtvollen Peterskirche, den Vatikanischen Museen und der Sixtinischen Kapelle
 
Die barocke Piazza Navona, Palazzo Madama, die Ausgrabungen am Largo Argentina und die beeindruckende Kuppel des Pantheons
 
Stil und Exklusivität an der eleganten Piazza Farnese und ein unvergessliches Abendessen mit raffinierten Gerichten
Zweiter Tag
   
Spaziergang zu Roms Säulen, Brunnen und Obelisken zwischen Piazza del Popolo, Piazza di Spagna und Piazza Montecitorio
 
Die zauberhafte Fontana di Trevi, der Quirinal mit seinen öffentlichen Gebäuden und barocken Kirchen und schliesslich die Villa Barberini
 
Genüsse der traditionellen römischen Küche und nächtlicher Spaziergang entlang des Tibers
Dritter Tag
   
Das antike Rom – Kapitol, Forum Romanum und Palatin, Theater des Marcellus und mythische Domus Aurea
 
Die Überreste des Circus Maximus, das majestätische Kolosseum, der erhabene Konstantinsbogen und die Kaiserforen
 
Abendessen in der Nähe der Basilika Santa Maria Maggiore und Ausklang des Abends an der Piazza Navona inmitten des römischen Nachtlebens



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 Rom

Engelsburg - Rom

Peterskirche - Rom

Sixtinische Kapelle – Apt Roma

 
 
 
Klassische Route
Erster Tag

Vormittag
In Rom begegnet man auf Schritt und Tritt Zeugnissen der jahrtausendealten Vergangenheit der Stadt. An den Ufern des Flusses Tiber oder in dessen Nähe befinden sich die repräsentativsten Monumente der Stadt, die für eine einzigartige und zauberhafte Atmosphäre sorgen. Unser Rundweg beginnt an der Engelsburg (Castel Sant'Angelo), die seit ihrer Erbauung Mausoleum, Festung und Papstresidenz war und ein Wahrzeichen für die unterschiedlichen Epochen, welche die Stadt im Laufe ihrer Geschichte erlebt hatte, darstellt. Man erreicht das monumentale Gebäude über die Brücke Ponte Sant'Angelo, eine der berühmtesten Roms. Von der Mitte der Brücke aus geniesst man einen schönen Ausblick auf den Tiber und seine Brücken sowie auf die Kuppel der Peterskirche. In geringer Entfernung liegt nun die feierlich wirkende Einfahrt in die Via della Conciliazione, die zur Piazza San Pietro führt. Der Blick in Richtung Petersplatz ist erhebend: Bernini konzipierte diesen als eine Art Auffangbecken für alle Gläubigen der Welt, die von den beiden halbkreisförmigen Kolonnaden aufgenommen werden sollten. Vor uns liegt nun die in weissem Marmor gehaltene Peterskirche, die grösste Kirche der Welt, mit ihrer imposanten Kuppel, ein Wunderwerk Michelangelos. Im Inneren der Basilika befindet sich die wunderschöne Pietà von Michelangelo. Neben der Peterskirche erheben sich die Vatikanischen Museen, die zu den berühmtesten Museen der Welt gehören und zahlreiche Zeugnisse der Vergangenheit Roms beherbergen. Neben vielen wertvollen Kunstwerken sticht vor allem die grossartige Sixtinische Kapelle heraus, die von Papst Sixtus IV. in Auftrag gegeben und von Michelangelo erbaut wurde. Hier befinden sich einzigartige Fresken, allen voran das berühmte ‚Jüngste Gericht' Michelangelos. Ebenfalls Teil des Museum sind die aussergewöhnlichen Stanzen des Raffael und das mit Fresken von Pinturicchio ausgeschmückte Appartamento Borgia. Wir verlassen nun den Vatikan und begeben uns über die Brücke Ponte Vittorio Emanuele II in Richtung Piazza Navona. Vom Corso Vittorio Emanuele II biegen wir in die Via Sora ein und erreichen immer geradeaus die Via della Pace, wo sich die Kirche Santa Maria della Pace mit ihrer wunderschönen Barockfassade von Pietro Cortona befindet. Dieses Viertel ist von der Renaissance geprägt. Man kann hier schöne Palazzi und zahlreiche Antiquitätengeschäfte, für welche das Viertel bekannt ist, bewundern. Am Abend füllen sich die Bars und Restaurants mit Menschen und auf den Strassen herrscht reges Treiben.
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Fontana dei Fiumi an der Piazza Navona - Rom

Palazzo Pamphilj - Rom

Palazzo Madama - Rom

 
 
Erster Tag
Rom: Klassische Route

Nachmittag
Über die Via di Tor Millina gelangt man auf die in barockem Stil angelegte, sehr malerische Piazza Navona. An dieser Stelle befand sich früher das Stadion des Domitian, dessen Umrissen die heutige – aufgrund einer Reihe von Überbauungen entstandene - Piazza folgt. In vergangenen Zeiten wurde das Rund des Platzes geflutet, um Seeschlachten zwischen Adeligen veranstalten zu können; daher rührt auch der Name des Platzes (‚nave' bedeutet im Italienischen ‚Schiff'). In der Mitte und an den beiden Seiten sind die drei Brunnen, die Fontana dei Fiumi mit dem Obelisken, die Fontana del Moro und die Fontana di Nettuno, zu bewundern, welche von Bernini erschaffen wurden. An der Ostseite des Platzes befindet sich die Kirche Santa Agnese in Agone, eine der barocken Meisterwerke Roms. Daneben liegt der Palazzo Pamphilj mit dem herrlichen, von Pietro da Cortona mit Fresken geschmückten Saal. Wir verlassen den Platz über die Nordseite und besuchen den Palazzo Altemps, einen der Sitze des Museo Nazionale Romano, in welchem wertvolle Exponate Alter Kunst aus der Sammlung Ludovisi zu sehen sind. Nach der Besichtigung des Palastes gehen wir weiter in die Via del Risorgimento, wo sich der Palazzo Madama, der Sitz des italienischen Senates, befindet. In geringer Entfernung von hier befindet sich auf der Piazza San Pantaleo der Palazzo Braschi, in welchem das Museo di Roma untergebracht ist, eine umfassende und vielfältige Sammlung von Skulpturen, Bildern, Fresken, Möbeln und Keramiken vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Möchte man zwischendurch eine kleine Ruhepause einlegen, so empfiehlt sich das Lokal Cul de Sac an der Piazza Pasquino, eine der historischen Enotheken Roms. Weiter geht es nun über den Rest des Corso Vittorio Emanuele II in Richtung Largo Argentina, wo sich die Ausgrabungen des Largo Argentina und im Anschluss daran das berühmte Teatro Argentina befinden. Auf dem Weg kommt man an einem mit Säulen geschmückten Palazzo vorbei, dem Palazzo Massimo alle Colonne. Über die Via dei Cestari erreicht man die Piazza della Minerva mit der Kirche Santa Maria sopra Minerva, die an der Stelle eines Minerva-Tempels errichtet wurde. Gegenüber der Kirche fällt der berühmte Obelisk mit dem Elefanten auf, ein Werk Berninis. Etwas weiter erreicht man die zauberhafte Piazza della Rotonda mit dem gleichnamigen Brunnen, auf den ein kleiner Obelisk gesetzt wurde. Dieser Platz ist vor allem dadurch ein Begriff, weil hier das Pantheon liegt, eines der interessantesten Beispiele römischer Architektur. Unter seiner beeindruckenden Kuppel befinden sich die Gräber der Italienischen Könige.
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Ristorante Camponeschi - Rom

 
 
Erster Tag
Rom: Klassische Route

Abend
Will man in einem etwas exklusiveren Lokal zu Abend essen, geht man am besten auf die elegante Piazza Farnese in das Restaurant Camponeschi, das ‚Wohnzimmer Roms', mit raffinierter Einrichtung und kreativer Küche. Nach dem Abendessen geht es weiter auf den reizvollen Campo dei Fiori mit seinen vielen Lokalen. Der Platz ist auch wegen der Statue Giordano Brunos bekannt, der hier als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, und wegen des lebhaften Marktes, der jeden Tag hier abgehalten wird.
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 Rom

Piazza del Popolo - Rom

Fontana della Barcaccia - Rom

Trinità dei Monti - Rom

 
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Klassische Route
Zweiter Tag

Vormittag
Wir setzen den Besuch Roms fort und starten diesmal von der Piazza del Popolo, die von Valadier 1824 im klassizistischen Stil gestaltet wurde. In der Mitte des Platzes erhebt sich der Obelisco Flaminio, der erste Obelisk, der von Augustus nach Rom gebracht wurde und ursprünglich für den Circus Maximus bestimmt war. Papst Sixtus V. liess den Obelisken 1589 durch den Architekten Fontana hierher bringen. An der Piazza liegen die Kirche Santa Maria del Popolo und an der Einfahrt zur Via del Corso die beiden Zwillingskirchen. Wir verlassen den riesigen Platz und betreten die Via Margutta, eine der charakteristischsten Strassen Roms mit vielen Kunstgalerien und Antiquitätenläden. Es lohnt sich, einen Blick in die ältesten Läden, Maurizio Grossi und Fiorentini Mormorano, zu werfen, die sich auf die Verarbeitung von Marmor spezialisiert haben. Etwas weiter öffnet sich vor uns die herrliche Piazza di Spagna, die ihren Namen von der diplomatischen Vertretung Spaniens erhielt, welche sich, wie auch die französische Botschaft, hier befand. Der Platz hat eine sehr eigenwillige Form mit einer Verengung in der Mitte, die ihn in zwei Teile teilt. Hier befindet sich die Fontana della Barcaccia, ein Werk Berninis. Seit Jahrhunderten ist dieser Teil der Stadt sehr beliebt bei Schriftstellern, Reisenden und Künstlern, die gerne hier wohnten. Zeugnisse dafür sind das Museo de Chirico und die Casa-Museo Keats-Shelley. Hinter dem Brunnen erhebt sich die äusserst malerische Freitreppe Trinità dei Monti, die zur Kirche Trinità dei Monti führt. Vor dieser ist ein weiterer der unzähligen Obelisken Roms zu sehen. Dahinter erstreckt sich der ausgedehnte Park Giardino del Pincio. Bevor wir dieses Stadtviertel wieder verlassen, besuchen wir noch das Caffè Greco in der Via Condotti, eine richtige römische Institution und früher Treffpunkt von Künstlern und Schriftstellern, mit seinem Flair aus dem 19. Jahrhundert. Über die Via Condotti erreichen wir die Via del Corso und gehen diese in Richtung Piazza Venezia weiter. Auf ungefähr halber Höhe des Corso liegt die Piazza Colonna mit der berühmten Säule aus dem 2. Jahrhundert, die an die Siege des Kaisers Marc Aurel über die germanischen Völker erinnert. Rechts an der Piazza erhebt sich der Palazzo Chigi, Sitz der italienischen Regierung. Etwas weiter erblickt man den Palazzo Montecitorio mit dem grossen muschelförmigen Platz, in dessen Mitte ein Obelisk zu bewundern ist.
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Fontana di Trevi - Rom

Palazzo del Quirinale - Rom

Kirche Sant'Andrea al Quirinale - Rom

 
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Zweiter Tag
Rom: Klassische Route

Nachmittag
Weiter geht es nun über die Via del Corso und links in die Via delle Muratte, die direkt zur prachtvollen Fontana di Trevi führt. Es handelt sich dabei sicherlich um den berühmtesten und spektakulärsten Brunnen der Welt, der durch Fellinis Film ‚La Dolce Vita' noch grössere Berühmtheit erlangte. Eine der bekanntesten Szenen des Films wurde in dem Brunnen gedreht und hat Filmgeschichte geschrieben. Über die Via San Vincenzo und die Via della Dataria steigen über eine Treppe zur Piazza del Quirinale hinauf. Von dort aus hat man einen der faszinierendsten Ausblicke auf die Stadt. An der Piazza befindet sich der Palazzo del Quirinale, Sitz des italienischen Staatspräsidenten. Die Segensloggia und der Wachtturm sind Werke Berninis aus jener Zeit, als das Gebäude noch Papstresidenz war. Jeden Sonntag Nachmittag findet um 16 Uhr die feierliche Wachablöse statt. Gegenüber liegen die Scuderie papali (Päpstliche Stallungen), dazwischen befindet sich der Palazzo della Consulta. Nun gehen wir weiter über die Via del Quirinale, die zu den grossartigen Gärten Giardini del Quirinale führt. Entlang der Strasse kommt man zuerst an der Kirche Sant'Andrea al Quirinale vorbei, die als architektonisches Meisterwerk Berninis gilt. Darauf folgt die Kirche San Carlo alle Quattro Fontane, ein Werk Borrominis. An der Kreuzung liegen vier Brunnen mit den Darstellungen der Flüsse Tiber und Aniene sowie der Göttinnen Juno und Diana. In der Via delle Quattro Fontane kommen wir rechts zur schönen Villa Barberini, dem Sitz der Galleria Nazionale d'Arte Antica (Nationalgalerie für Alte Kunst), unter anderem mit berühmten Werken Raffaels, Caravaggios, Pietro da Cortonas, Guercinos, Tizians und Tintorettos. Auf der Piazza Barberini ist der schöne Brunnen Fontana del Tritone zu bewundern, eines der vielen Meisterwerke Gian Lorenzo Berninis.
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Parco del Gianicolo - Apt Roma

 
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Zweiter Tag
Rom: Klassische Route

Abend
Sucht man die Genüsse der traditionellen römischen Küche, ist man im Al 34 gut aufgehoben. In diesem sehr renommierten Restaurant werden auch ausgezeichnete Weine kredenzt. Am späteren Abend sollte man sich nicht den romantischen Anblick der erleuchteten Stadt entgehen lassen. Anschliessend kann man entweder den Tiber entlang zur Engelsburg und zur Peterskirche mit ihrer Kuppel spazieren oder den Gianicolo erklimmen, von dessen Höhe man ein romantisches nächtliches Panorama über eine der schönsten Städte der Welt geniessen kann.
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 Rom

Denkmal für Vittorio Emanuele II. oder Altar des Vaterlandes – Apt Roma

Kirche Santa Maria in Aracoeli - Rom

Septimus-Severus-Bogen - Rom

 
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Klassische Route
Dritter Tag

Vormittag
Nach dem Besuch der Kunstwerke Roms aus der Renaissance und dem Barock von Meistern wie Bernini, Borromini, Fontana, Maderno, Michelangelo und anderen ist es nun an der Zeit, die Wunderwerke des antiken Rom zu entdecken. Beginnen wir unseren Rundgang am Kapitol, einem der sieben Hügel Roms, der in der Antike Mittelpunkt der Stadt und Sitz des Senats war. Hinter dem Kapitol befindet sich das majestätische Denkmal für Vittorio Emanuele II., das errichtet wurde, um die italienische Einigung zu feiern. Für seine Erbauung musste das Kloster von Santa Maria in Aracoeli abgetragen werden. Die ehemalige Klosterkirche steht heute an der Stelle des Junotempels über einer beeindruckenden Freitreppe. Von hier sieht man das Theater des Marcellus, das von Augustus für seinen jung verstorbenen Neffen erbauen liess. Das Theater inspirierte die Römer später, das Kolosseum zu erbauen. Hinter dem Kapitol dehnt sich das riesige Ausgrabungsgebiet des Forum Romanum aus, etwas höher liegt der Palatin. Es handelt sich dabei um ein riesiges Freilichtmuseum mit Kunstwerken aus einer Kultur, die auch zweitausend Jahre nach ihrem Untergang grosse Faszination erweckt. Das Forum war das Herz der Stadt, das Zentrum des gesellschaftlichen und politischen Lebens. Rundgang: Nach dem Eingang treffen wir auf den erhabenen Septimus-Severus-Bogen, der bis heute gut erhalten ist und den Siegen des römischen Kaisers über die Araber ein würdiges Denkmal setzt. Folgen wir nun weiter dem Strassenverlauf der antiken Stadt: Zur Linken liegt der Tempel des Antoninus und der Faustina, deren Inneres zur Kirche San Lorenzo in Miranda umfunktioniert wurde, etwas weiter kommen wir zur massiven Basilika des Maxentius. Daraufhin gelangen wir zu einem zweiten, ebenfalls vollständig erhaltenen Bogen, dem Titusbogen, den der Senat und das römische Volk errichten liess, um dem Triumph Vespasians und Titus' über die Juden und der Eroberung Jerusalems gebührend Rechnung zu tragen. Nun befinden wir uns an den Hängen des Palatin, wo der Überlieferung zufolge die ersten Menschen siedelten und die grosse Kultur der Römer begründeten. Der Aufstieg auf den Hügel führt vorbei an einigen berühmten Kaiserresidenzen wie Domus Tiberiana, Domus Flavia, Palast des Domitian und Domus Augustana. In der Kaiserzeit wurde dieses Gebiet zur exklusiven Residenz für die Kaiser. Hier lag auch die beeindruckend grosse und legendäre Villa Neros, die Domus Aurea, von der nur mehr einige Pavillons unter dem Park am Hügel Oppio erhalten sind.
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Circus Maximus - Rom

Konstantinsbogen - Rom

Kolosseum - Rom

 
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Dritter Tag
Rom: Klassische Route

Nachmittag
Wir verlassen nun das Forum Romanum und den Palatin und erreichen die Porta Capena am Ende der Via San Gregorio. Vor uns öffnet sich ein grosser freier Platz, der Circus Maximus. In dem legendären Stadion fanden spektakuläre Pferdewagenrennen statt, heute sind allerdings nur mehr die Reste der Hindernisbahn und ein Teil der Zuschauertribünen erhalten. Gehen wir nun wieder die Via San Gregorio zurück, hinauf zur Kirche San Gregorio Magno, die mit der Kirche SS. Giovanni e Paolo im Park am Hügel Oppio liegt. Am Ende der Via San Gregorio erhebt sich ein dritter Bogen, der zu den am besten erhaltenen Roms zählt und sicherlich der bedeutendste von allen Bögen ist: der Konstantinsbogen. Er wurde zu Ehren des Sieges Kaiser Konstantins über Maxentius errichtet. Beachtenswert sind die Medaillons, auf denen die Heldentaten des Kaisers dargestellt sind. Daneben erhebt sich das majestätische Anfiteatro Flavio, besser bekannt als Kolosseum. Kaiser Vespasian erteilte den Auftrag zum Bau von Roms grössten Amphitheater, um die Spuren der Herrschaft Neros zu überdecken und auszulöschen. Nach den ständigen Enteignungen, die Vespasians Vorgänger Nero durchführen lassen hatte, widmete der neue Kaiser das Bauwerk der Öffentlichkeit. In der riesigen Arena, die bis zu 50.000 Zuschauern Platz bot, fanden legendäre Gladiatorenkämpfe, Seeschlachten und Kämpfe mit wilden Tieren statt. Das Kolosseum wurde an Stelle eines riesigen, von Nero künstlich angelegten Sees errichtet, welcher der Verschönerung des ausgedehnten Parks der Domus Aurea diente. Von Neros Residenz sind heute nur mehr einige Pavillons unterhalb des Parks auf dem Hügel Oppio zu sehen, die zu einem eleganten Wandelgang gehörten. Weiter geht es über die Via dei Fori Imperiali, entlang derer nacheinander folgende Denkmäler liegen: das Forum des Augustus mit den Ruinen des Tempels für Mars Ultor; die von Apollodoros von Damaskus erbauten Trajansmärkte ; und schliesslich das Trajansforum, in dessen Mitte sich die schöne Trajanssäule befindet. Auf der linken Seite lag das Forum des Caesar, das heute zum grössten Teil unter dem breiten Viale dei Fori Imperiali liegt.
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Dritter Tag
Rom: Klassische Route

Abend
Die römische Küche findet einen ihrer besten Ausdrücke in den innovativen Gerichten des Lokals Agata e Romeo : Thunfischfilet mit aromatischen Kräutern und Taubenbrust mit Salbei und Schinken. Dieses Lokal ist ein Muss, wenn man raffiniert und elegant essen gehen möchte. Den Abschluss des Abends könnte ein Besuch in einer der vielen Bars an der Piazza Navona bilden, in denen man draussen auf dem Platz sitzt. Die Piazza Navona ist einer der zauberhaftesten und charakteristischsten Plätze Roms. Zu Weihnachten füllt sich die Piazza mit unzähligen Ständen und es macht sich Feststimmung breit.
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