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Samstag 11. September 2010 















Orvieto
Besondere Route
Es gibt nicht nur das klassische Orvieto, die Domstadt und die der Fresken von Signorelli, die mittelalterliche Stadt und die der Päpste mit ihren Palazzi und den verborgenen Gärten. Dies ist ein Rundgang für die Entdeckung des unterirdischen Orvieto: eine Entdeckung der Grotten unter dem Dom, di die sichtbare Schönheit dieses architektonischen Juwels auf geheime und geheimnisvolle Art und Weise stützen. Und dann die unberührte Natur der WWF-Oasen des Sees von Alviano und Shopping in den Gassen der Stadt zwischen den charakteristischen Antiquitätenläden und den historischen Weinlokalen, mit denen Orvieto sich schmückt. Ohne die Versuchung zu erwähnen. Einmal beim, berühmten Genie der italienischen Küche", bei Vissani zu speisen, oder in einer antiken Tuffgrotte, einst Werkstatt eines Seilers und heute faszinierendes und ungewöhnliches Lokal.

Erster Tag
Reise in den Mittelpunkt der Stadt: der Dom, Palazzo Faina, das Museo dell'Opera, die Torretta dell'Orologio...
 
Der Nachmittag beginnt in der eleganten Via Maitani und geht mit einem Besuch in den Kirche San Francesco aus dem 13. Jahrhundert und der Renaissancekirche San Lorenzo di Arari weiter
 
Wie könnte man die neue und experimentierfreudige Küche von Vissani versäumen? Nur wenige Kilometer ausserhalb der Stadt...
Zweiter Tag
   
Mit der Seilbahn, um die Burg zu bewundern und dann in die Tiefe des legendären Brunnen von San Patrizio
 
Abstieg in den Bauch der Stadt: das Geheimnis und die unvorhergesehene Faszination von Orvieto underground
 
Abendessen in einer antiken Tuffgrotte: die "leckere" Faszination der unterirdischen Stadt
Dritter Tag
   
Erholsamer Vormittag ausserhalb der Stadt mit einem Besuch im mittelalterlichen Ort Alviano und der antiken römischen Villa im Ortsteil Popiliano
 
Die unberührte Natur der Oase des WWF Lago di Alviano und Bio-Shopping in der Fattoria La Cacciata
 
Abendessen im Herzen der Stadt in einer typischen Trattoria von Orvieto



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 Orvieto

Der Dom von Orvieto

Einzelheit der Fassade des Doms

Palazzo Soliano, Sitz des Museums Opera del Duomo

 
 
 
Besondere Route
Erster Tag

Vormittag
Dies ist der Domplatz von Orvieto: eben jener Dom, der sich von Weitem über den Tufffelsen erhebt und der aus der Nähe aufgrund seiner bunten Farben, der Mosaike, der Fialen und der Türmchen begeistert. Er wurde zischen 1290 und 1330 gebaut und ist eines der grössten architektonischen Meisterwerke Italiens: der Grundriss ist der einer Basilika, er hat romanische Bögen und Decken, während das Querschiff und die Apsis gotische Gewölbedecken aufweisen. Auf die gleiche Piazza gehen der Palazzo Faina und der Palazzo Soliano, wo im ersten Stock das Museo dell'Opera del Duomo untergebracht ist und im Erdgeschoss das il Museo Emilio Greco, das erst kürzlich eingerichtet wurde. An der Ecke der Piazza mit der Via del Duomo steht der Uhrenturm, den die Orvietaner scherzhaft Turm von Maurizio genannt haben, weil sie dem Bronzebild, das die Stunden schlägt und das extra hergestellt wurde, um den Arbeitern auf der Baustelle des Doms „die Stunde zu schlagen", einen gebräuchlichen Namen geben wollten. Danach kann man sich für eine Pause einen Abstecher in die Gelateria l'Archetto auf der Piazza gönnen: hier gibt es Versuchungen für jeden Geschmack und in jeder Farbe!
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Eine charakteristische Gasse in Orvieto

Die wunderbare Keramik aus Orvieto

Die Weine aus Orvieto

 
 
Erster Tag
Orvieto: Besondere Route

Nachmittag
Der Nachmittag ist der Entdeckung der eleganten Via Lorenzo Maitani vorbehalten, Wenn man die Strasse von Piazza del Duomo einschlagt, kommt man zum Hotel Maitani, wo man den kleinen Balkon an der Fassade betrachten sollte, der von einer Säule und einer Kariatide gehalten wird, die wirklich sehr drohend drein blickt; das Hotel, von dem man sogar den Dom sehen kann, ist hingegen wirklich gemütlich und freundlich. Weiter auf der Via Maitani erreicht man Piazza die Febei, wo die Kirche San Francesco aus dem 13. Jahrhundert steht, die drei spitzbogige Portale und zwei Rosetten hat und auf dem höchsten Punkt der Stadt errichtet wurde. Wenn man dann die gewundene Via Scalza hinunter geht, kommt man zu einer klitzekleinen Piazza, die aber ein kleines architektonische Juwel birgt: die Kirche San Lorenzo di Arari mit dem kleinen Glockenturm und dem Portal aus dem 15. Jahrhundert. In dieser Gegend der Stadt gibt es viele und durchweg interessante Einkaufsmöglichkeiten: vom Antiquariat (im Ausstellungsgelände Mencarelli) bis zu den Weinen, die der ganze Stolz von Orvieto sind (zum Beispiel in der Enoteca Tozzi).
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Ein Tisch mit Hülsenfrüchten

 
 
Erster Tag
Orvieto: Besondere Route

Abend
Der Abend ist wirklich etwas aussergewöhnliches, da man ja wirklich nicht jeden Abend bei Vissani isst. Aber wenn man schon mal in Orvieto ist, ist die Versuchung wirklich gross: da befindet sich eines der allgemein anerkannten Genies der italienischen Küche so in der Nähe, nur wenige Kilometer ausserhalb der Stadt ... wie soll man da widerstehen?
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 Orvieto

Der Eingang zur Burg von Orvieto

Der Brunnen San Patrizio

Ein Teil des Brunnens San Patrizio

 
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Zweiter Tag

Vormittag
Heutzutage kommt man nicht mehr auf dem Rücken eines Maultieres nach Orvieto, sondern mit dem Auto oder mit der Seilbahn, die vom unten gelegenen Bahnhof abfährt. Es handelt sich um ein bequemes und malerisches Transportmittel, das man ausprobieren sollte: es führt zur Piazza Cahen, direkt vor der Rocca (Burg). Diese (ihr voller Name ist Rocca Albornoziana, da sie 1364 von Kardinal Albornoz erbaut wurde) ist eine mächtige Verteidigungsstruktur, die bis Ende des 19. Jahrhunderts für militärische Zwecke genutzt wurde und heute als öffentlicher Park mit einem wunderbaren Blick eingerichtet ist. In der Nähe der Rocca befindet sich der berühmte Brunnen von San Patrizio. Vielleicht wissen nicht alle, das er ursprünglich Pozzo della Rocca hiess und seinen Namen erst änderte, als sich in Europa die irische Legende des Fegefeuers des Heiligen Patrick verbreitete, die in einer tiefen und furchterregenden Höhle spielt, die eben einem Brunnen ähnelt. Der Brunnen kann jederzeit besichtigt werden und die Emotionen, die entstehen, wenn man herunter geht, das Licht immer schwächer wird, ohne aber je vollkommen zu verschwinden, während gleichzeitig das Moos auf den antiken Tuffwänden wächst, sind wirklich unbezahlbar!
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Die Rocca (Burg)

Teilansicht eines Kellers in Orvieto



 
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Zweiter Tag
Orvieto: Besondere Route

Nachmittag
Wenn man am Vormittag mit dem Pozzo di San Patrizio Gefallen an den unterirdischen Räumen gefunden hat, dann ist der Nachmittag der Entdeckung des geheimnisvollen und erstaunlichen Unterirdischen Orvieto vorbehalten. Man kann nämlich in den Bauch des Felsens vordringen, auf dem die Stadt erbaut wurde: fünf Schichten mit unterschiedlicher Morphologie und Herkunft, die die Spuren der Ereignisse der Jahrtausende in sich tragen. Eine Besonderheit: die kleinen Nischen, von denen man jahrelang meinte, dass es sich um antike Grabstätten handele, waren tatsächlich dafür da ... Tauben zu züchten! Der Untergrund war für die Stadt immer eine hervorragende Wasserquelle und diente zur Lagerung des Weins und von Lebensmitteln (und auch für die Herstellung von Lebensmitteln, da man unter der Erde uralte Ölmühlen entdeckt hat). Die unterirdischen Geheimnisse von Orvieto kann man entdecken, indem man an einer Reihe von Führungen teilnimmt, die von Experten in bereits erkundeten, leicht erreichbaren und sehr interessanten Gegenden vornehmen. Unter diesen Initiativen ist das Orvieto Underground, ein Abstieg in die Grotten, die sich unter dem Dom öffnen.
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Das traditionelle Brot von Orvieto

 
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Zweiter Tag
Orvieto: Besondere Route

Abend
Auch am Abend kann man bei dem Thema des unterirdischen Orvieto von diesem Tag bleiben, wenn man im Grotta del Funaro isst: ein charakteristisches Ambiente (es handelt sich um die Tuffhöhle, in der bis vor ein paar Jahrzehnten ein Taumacher sein Werkstatt hatte) mit einer Küche von solider Traditionen und grosser Vielfalt.
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 Orvieto

Blick auf Alviano mit dem Schloss

Das Schloss von Alviano

Der Eingang zum Schloss von Alviano

 
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Dritter Tag

Vormittag
Der zweite Tag ist einem erholsamen Ausflug nach Alviano vorbehalten, ein mittelalterlicher Ort, der 30 km von Orvieto entfernt liegt. Wenn man durch das Dorf spaziert, so fällt dem Besucher zuerst das antike Schloss auf, das auch Rocca genannt wird und das im 16. Jahrhundert von dem Herren des Lehns von Alviano wieder aufgebaut wurde. Auch die Kirche Santa Maria Assunta aus dem 15. Jahrhundert ist ein kleines Juwel, das man nicht versäumen sollte. Wenn man sich Anfang des Jahres dort aufhält, so kann man in der Nacht zum 6. Januar an einer seltsamen und antiken lokalen Tradition teilnehmen: sobald es dunkel wird, zieht die Alte durch die Strassen und wird dabei von einer Gruppe von Sängern begleitet, die Spenden sammeln, die laut der Tradition dazu dienen, eine Messe für die Seelen im Fegefeuer zu zelebrieren. Aber Vorsicht: die Alte ist nicht die „Befana", sondern ein als Frau verkleideter Mann, der die Tradition, die antiken sozialen Diskriminierungen der Frau symbolisiert und natürlich den Übergang von einem Teil des Jahres zum anderen. In der Nähe des Ortes sind die Überreste von römischen Gebäuden interessant, darunter in Alviano Scala, Ortsteil Popiliano, eine B> römische Villa mit einem Mosaikfussboden, die dem Römer Popiliano gehörte, der Rom nach dem Krieg zwischen Marius und Silla verlassen hatte, um sein Domizil in Umbrien aufzuschlagen.
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Oase des WWF on Alviano: ein Blick auf den See

Rohrdickicht in der Oase des WWF in Alviano

Olivenöl aus Umbrien

 
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Dritter Tag
Orvieto: Besondere Route

Nachmittag
Ein Nachmittag im Zeichen der Natur: nichts ist also geeigneter als ein Besuch in der Oase des WWF Lago di Alviano. Nach einem Spaziergang kann man in der Gegend auch Wein und Landwirtschaftsprodukte kaufen, so zum Beispiel in Fattoria La Cacciata, ein familiär geführter Landwirtschaftsbetrieb, der aussen den erlesenen DOC-Weinen Orvieto Classico und Orvieto Rosso auch ein leckeres Olivenöl und Marmelade aus Obst von biologischem Anbau herstellt.
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Dritter Tag
Orvieto: Besondere Route

Abend
Zum Abendessen geht es in eine der angenehmsten Trattorie von Orvieto, die ausserdem auch noch einen relativ verhaltenen Preis hat: La Volpe e l'Uva, das mitten in der Altstadt liegt und eine Auswahl von leckeren und unterschiedlichen Gerichten bietet, begleitet von einer interessanten Weinkarte.
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