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Samstag 11. September 2010 















Padua
Besondere Route
Einer Legende nach gründete Antenor, Prinz von Troja, nach der Zerstörung seiner Stadt Padua. Diese Route führt zu archäologischen Ausgrabungen, welche die sagenumwobene Geschichte der Stadt belegen, und zum ältesten botanischen Garten in Europa mit seinen unzähligen exotischen Pflanzenarten. Weiter geht es aus der Stadt hinaus in die Euganeischen Hügel, einem Naturpark, der mitten durch die Poebene verläuft. Eine üppig bewachsene Landschaft, in der sich Natur und Kultur perfekt ergänzen.

Erster Tag
Auf den Spuren der Legenden der Stadt, Besichtigung der Basilika des Heiligen Antonius und anschliessend eine Shoppingtour für Feinschmecker.
 
Ein entspannender Nachmittag im botanischen Garten zwischen einheimischen und exotischen Pflanzenarten.
 
Nachtschwärmer können im Fishmarket bei Ethnomusik, Livemusik und Tango abtanzen.
Zweiter Tag
   
Besichtigung der berühmten Giotto-Fresken in der Arenakapelle, Spaziergang zur Wallfahrtskirche Arcella, Bootsfahrt auf dem Fluss Bacchiglione.
 
Am Nachmittag gibt es Natur pur im Nationalpark Euganeische Hügel.
 
Abendessen in der Stadt in einem urigen Lokal mit Live-Jazz.
Dritter Tag
   
Romantischer Ausflug auf dem Brenta-Kanal und Mittagessen in einer typischen Trattoria ausserhalb der Stadt.
 
Ein ereignisreicher Nachmittag auf dem berühmten Antiquitätenmarkt (jeden dritten Sonntag im Monat auf dem Prato della Valle).
 
Lieber auf eine Pizza ins Altopalante oder raffinierte japanische Küche im Sushi Su? Auch hier bietet Padua die Qual der Wahl.



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 Padua

Piazza Antenore

Basilika des Heiligen Antonius

Kreuzgang der Basilika des Heiligen Antonius

 
 
 
Besondere Route
Erster Tag

Vormittag
Der Legende nach gründete Antenor, Prinz von Troja, nach der Zerstörung seiner Stadt Padua. Und tatsächlich weisen zahlreiche archäologische Funde an diesem Ort eine Ansiedlung aus dem 9. Jh. vor Chr. nach, zu der Zeit, als der Edelmann aus Troja möglicherweise in Italien landete. Im Herzen der Stadt kann man auf der Piazzale Antenore das Grab des Antenor besichtigen. Dabei handelt es sich um einen Marmorsarkophag mit menschlichen Überresten, die vormals Antenor zugeschrieben wurden. Wissenschaftliche Analysen datierten die Knochen jedoch auf das 3. Jh. nach Chr. Somit können sie aufgrund der grossen zeitlichen Abweichung nicht von Antenor stammen. Die Legende ist jedoch äusserst beliebt und lebt daher weiter. Realer ist da schon die Basilika des Heiligen Antonius. Der unmittelbar nach dem Tod des Heiligen im Jahr 1231 entstandene Gebäudekomplex ist seitdem ein beliebtes Ziel von Pilgern. Ganz in der Nähe kann man auch eine kulinarische Shoppingtour starten: In der Via del Santo, die zur Basilika führt, bietet beispielsweise das Lebensmittelgeschäft Fratelli Franchin vorzügliche Spezialitäten an. In der anderen Richtung an der Via Facciolati liegen die Pasticceria Luigi Biasetto und das Pastificio Roberto mit seinen zahlreichen Tortellini-Varianten.
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Botanischer Garten





 
 
Erster Tag
Padua: Besondere Route

Nachmittag
Im südlichen Teil der Stadt befindet sich auch der älteste botanische Garten der Welt, der 1545 eröffnet wurde. Zuerst wurden hier ausschliesslich Heilpflanzen angepflanzt, heute sind jedoch unzählige Pflanzenarten aus Italien, aber auch aus fernen Ländern in dem Garten zu finden, und es wurden zahlreiche besondere natürliche Umgebungen wie Torfmoos, mediterraner Strauchbewuchs, Felslandschaften usw. angelegt. Auch die architektonische Anlage des Orts ist interessant: Hier wurde in der Renaissance die typische römische Siedlungsplanung wieder aufgegriffen, mit von Süd nach Nord und Ost nach West verlaufenden Wegen.
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Erster Tag
Padua: Besondere Route

Abend
Am Abend kann man ein innovatives Lokal ausprobieren: Das im Nordwesten der Stadt gelegene Lokal Fishmarket ist von Mittwoch bis Samstag zwischen 22 und 4 Uhr geöffnet und bietet eine immer andere, überraschende Mischung aus Ethnomusik, Livemusik, Tango und Diskorhythmen. Ein extrem beliebter Treffpunkt, der immer gut besucht ist.
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 Padua

Arenakapelle (Scrovegni-Kapelle)

„Die Kreuzabnahme' von Giotto in der Arenakapelle

Arenakapelle (Scrovegni-Kapelle) von innen

 
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Besondere Route
Zweiter Tag

Vormittag
Der Vormittag dreht sich um einen der Höhepunkte Paduas: Die berühmten Giotto-Fresken in der Arenakapelle sind ein absolutes Muss! Allerdings muss man sich für die Besichtigung vorher anmelden (Tel.: 049 2010020). Danach können alle, die gut zu Fuss sind, einen Abstecher in die Wallfahrtskirche Arcella unternehmen. In der am nördlichen Rand der Stadt auf der anderen Seite des Bacchiglione-Flusses gelegenen Kirche aus dem 19. Jh. befindet sich die Klosterzelle, in der der Heilige Antonius 1231 starb. Der Fluss Bacchiglione bildete früher übrigens den Wasserweg zwischen Padua und Vicenza und ist auch heute noch auf der Strecke zwischen Bassanello und Creola schiffbar. Eine Bootsfahrt auf dem Fluss ist für Kultur- und Naturfreunde ein echter Leckerbissen. Entlang der Ufer des Bacchiglione reihen sich die historischen Niederlassungen von Rudergesellschaften, Mühlen, kleine Häfen, Pfarreien, Glockentürme, Burgen und natürlich Trattorien aneinander, wo man traditionelle Gerichte und lokale Weine probieren kann.
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Euganeische Hügel

Euganeische Hügel

Grab von Petrarca in Arquà

 
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Zweiter Tag
Padua: Besondere Route

Nachmittag
Am Nachmittag geht es in den Nationalpark Euganeische Hügel, dessen fast 15.000 Hektar grosse Fläche vollständig in der Provinz Padua liegt, südöstlich von der Stadt. Das besondere Flair dieses Parks geht von den Bergen mit vulkanischem Ursprung aus, die sich in perfekter Symmetrie kegelförmig aneinander reihen. Die Vegetation kann mit einigen interessanten Pflanzenarten aufwarten, die zum Teil nur hier zu finden sind, so z. B. die paduanische Raute (Haplophyllum patavinum). Das Wegenetz ist gut beschildert und gepflegt. Besonders zu empfehlende Strecken sind der Rundweg um den Venda-Berg, der mit einer Höhe von 600 m der höchste Gipfel des Parks ist, und der Atestino-Ring, der von Arquà Petrarca startet, einem Dorf mitten im Nationalpark, wo Petrarca seine letzten Jahre verbrachte.
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Zweiter Tag
Padua: Besondere Route

Abend
Abends geht es wieder in die Stadt zurück und ins Anfora, wo man nicht nur vorzüglich essen, sondern auch gute Musik geniessen kann (Livemusik, oftmals Jazz). Die Atmosphäre ist sehr entspannent und die Preise sind mehr als erschwinglich.
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 Padua

Ufer der Brenta

Ufer der Brenta

Villa Pisani in Stà an der Brenta

 
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Besondere Route
Dritter Tag

Vormittag
Als ungewöhnlicher Abschluss eines Aufenthalts in Padua bietet sich ein Tag auf dem Boot an, auf dem wundervollen Brenta-Kanal, der im 16. Jh. erbaut wurde. Die Bootstour dauert den ganzen Tag und sieht Landgänge für die Besichtigung der antiken Villen mit ihren prächtigen Fresken vor, welche die abwechslungsreiche Flusslandschaft säumen. In dieser als Riviera del Brenta bekannten Gegend, ist es nicht schwierig, Gelegenheit für eine gastronomische Einkehr zu finden. Trotzdem hier ein paar Tipps: In der Trattoria da Caronte in Strà passt sich die Küche der Saison an und verbindet Tradition mit Kreativität und Inspiration. Für Gesundheitsbewusste zu empfehlen ist der Agriturismo Elfiò in Vigodarzere. Hier stehen ausschliesslich biologische Zutaten aus lokaler Produktion und insbesondere vegetarische Menüs zur Auswahl. Flussfahrten auf dem Brenta-Kanal werden von mehreren Anbietern veranstaltet, u. a. „Burchiello" (049 660944), „Battelli del Brenta" (049 8760233) oder „Delta Tour" (049 8700232).
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Antiquitätenmarkt in Prato della Valle

Prato della Valle

Prato della Valle

 
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Dritter Tag
Padua: Besondere Route

Nachmittag
Alternativ hierzu oder auch nach der Flussfahrt kann man an jedem dritten Sonntag im Monat auf den grossen Antiquitätenmarkt auf dem Prato della Valle gehen. Der Platz ist bereits seit Jahrhunderten ein Treffpunkt für den Handel, aber auch für Messen, Gespräche und Verhandlungen.
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Dritter Tag
Padua: Besondere Route

Abend
Nach einem ruhigen Tag in der Natur kann man abends entscheiden, ob man zum Abendessen in eine Pizzeria gehen will, so z. B. ins Altopalato, wo man zu durchaus erschwinglichen Preise eine Auswahl verschiedener Pizzabeläge probieren kann, oder man sich lieber für eine exotischere Variante entscheidet. In diesem Fall wartet im Norden der Stadt das Sushi Su mit japanischer Küche – Sushi, Tempura, Sashimi, Yakitori, japanisches Bier und andere Leckereien. Die Ausstattung ist elegant in Weiss und Schwarz gehalten und man hat einen wunderbaren Ausblick auf die alten Stadtmauern.
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