Bozen ist eine grüne Stadt mit schönen Parks und Grünanlagen. Auch die Weinpflanzungen, die auf den Südtiroler Böden schon immer besonders gut gediehen, wurden nicht aus den Stadtmauern verbannt, die ohnehin bereits im 13. Jh. abgerissen wurden, um Platz für den blühenden Handel zu schaffen. So wird noch heute im Stadtgebiet auf über 500 Hektar Wein angebaut, der ein Zehntel der regionalen Weinerzeugung ausmacht. Diese Besichtigungstour durch die
Grünanlagen der Stadt beginnt mit dem schönen Klostergarten der
Kapuzinerkirche. Weiter geht es über die Goethestrasse zur zentralen
Laubengasse, dem historischen Herzen der Stadt. Auch für einen Besuch des
Südtiroler Archäologiemuseums sollte man sich Zeit nehmen, wo man einen Blick auf Ötzi werfen kann, der Mumie eines vor 5000 Jahren im Eis des Similaungletschers eingefrorenen Mannes. Links über den Obstmarktplatz geht es zu den Talferwiesn, der „grünen Lunge" der Stadt, die sich mit Parkanlagen, Wiesen, Promenaden und Radwegen am Ufer der Talfer entlangzieht. In nördliche Richtung gelangt man nach einem kurzen Spaziergang zum
Schloss Maretsch, das von malerischen Weinbergen umgeben ist. Weiter am Fluss entlang nimmt auf Höhe der St.-Antonius-Brücke die Oswaldpromenade ihren Ausgang, die nach St. Magdalena führt, einer malerischen kleinen Ortschaft inmitten der Weingüter, von der der lokale Wein seinen Namen hat. Sehenswert ist die ausgezeichnete Weinkellerei der Winzer von St. Magdalena (Brenner-Str. 15). Über die Talferbrücke führt der Rundgang weiter durch die in den 30er Jahren errichteten Stadtviertel bis nach Gries, das früher ein Luftkurort war und wo verschiedene berühmte
Spazierwege ihren Ausgang nehmen. Hier kann man gemütlich im Da Abramo zu Mittag essen. Wer die Stadt ganz hinter sich lassen und in die umliegende Natur flüchten möchte, kann dies mit einer der
drei Bozner Seilbahnen tun, die sich auch im Winter anbieten, wenn man einen Blick auf die verschneite Märchenlandschaft werfen oder zum Ski- oder Eislaufen auf die Pisten fahren möchte.