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Samstag 11. September 2010 















Aosta
Moderne Route
Die Stadt ist von majestätischen, riesigen Gipfeln umringt, die zum Greifen nahe scheinen. Und tatsächlich ist man von der Innenstadt aus mit der Seilbahn in 20 Minuten inmitten von Wiesen, Wäldern und den Skiliftanlagen von Pila. Hier kann man sich sowohl im Sommer als auch im Winter in den unterschiedlichsten Bergsportarten versuchen. Danach folgt ein Erholungstag mit Gaumengenüssen auf der Weinstrasse entlang der Dora – der „Route des Vins" – auf Entdeckungstour der DOC-Weine des Aostatals. Zurück am Ausgangspunkt steht nachmittags ein Rundgang im Zentrum auf dem Plan. Hier finden sich die wichtigsten Monumente der Stadt und tolle Kunsthandwerksgeschäfte. Um zum Abschluss noch ein Spielchen: Es gilt zu raten, was auf den Kapitellen des Kreuzgangs von Sant'Orso abgebildet ist. Gegen Abend öffnen sich die Türen der Sternwarte Saint-Barthélemy, wo man bei klarem Himmel die Sterne beobachten und astronomische Gerätschaften anschauen kann.

Erster Tag
In 20 Minuten gelangt man vom Zentrum Aostas nach Pila, wo es im Sommer Weideflächen und bewaldete Hänge umgeben von hohen Bergen zu bewundern gibt und im Winter das Angebot eines gut ausgestatteten Skizentrums zur Verfügung steht.
 
Für ein gemütliches Bad in den warmen Thermen muss man eine Fahrt mit dem Auto einplanen. Ein irisches Bierchen mit Livemusik im Pub gibt es dagegen schon ein paar Meter abseits der Pisten.
 
Zum Ausklang ein Abendessen in luftiger Höhe. Zurück geht es im Mondschein zu Fuss mit der Fackel oder mit den Skiern.
Zweiter Tag
   
Die Route des Vins führt durch die Gebiete, wo die besten Weine der Region hergestellt werden, die man dann in Genossenschaften des Tals probieren kann.
 
Egal ob man eine ruhige Shoppingtour in der Altstadt auf der Suche nach typischen Produkten und regionaler Handwerkskunst oder eine Fahrt im Heissluftballon hinter sich hat, der krönende Abschluss für den Nachmittag ist der Besuch in der Sternwarte, wo man die Schönheit des Sternenzelts ganz aus der Nähe bewundern kann.
 
Aperitif, Pizza und dann ein bisschen Bewegung in der Disco.



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 Aosta

Dente del Gigante

Seilbahnen und Skilifte

 
 
 
Moderne Route
Erster Tag

Vormittag
Einzigartig an Aosta ist seine Seilbahn, die ganz in der Nähe der römischen und mittelalterlichen Bauwerke der Altstadt abfährt und die Fahrgäste in weniger als 20 Minuten bequem mitten ein gut ausgestattetes Skigebiet bringt. Die Station der Kabinenbahn nach Pila erreicht man nämlich bequem zu Fuss über eine Fussgängerunterführung vom Bahnhof aus. Pila wartet mit Liften und Pisten auf alle Wintersportler. Im Sommer kann man die aussergewöhnlichen Panoramen auf den Mont Blanc, Grand Cobim, das Matterhorn und den Monte Rosa geniessen. Zwischen Wäldern und Wiesen schlängeln sich Wander- und Mountainbike-Wege. Deswegen gilt das Gebiet auch als Mekka für Mountainbiker. Die Mulde um Pila ist eine Art Freilichtterrasse mit Blick auf die Gipfel des Aostatals. Erreichbar auch mit dem Auto über die Provinzstrasse nach Pila (19 km) oder mit dem Bus über die Verbindung Aosta-Pila hält Pila für jeden Sportbegeisterten zahlreiche Möglichkeiten bereit: Wandern, Klettern, Reiten, Rafting auf der Dora, Fischen, Golf und Mountainbike-Fahren im Sommer und im Winter Skifahren, Snowboard-Fahren, Freeriding, Tiefschneefahren.
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Thermen



 
 
Erster Tag
Aosta: Moderne Route

Nachmittag
Nach einem Vormittag auf den Skiern oder nach Ausflügen in die Berge geht es weiter mit Fitnesskursen wie z. B. sanfte Gymnastik, Stretching oder Aquafitness, die vom Touristikkonsortium L'Espace de Pila (Tel.: 0165 521055) organisiert werden. Oder man kann zu einem Besuch der neuen Thermalbäder in Pré St. Didier aufbrechen, wo man sich im heissen Wasser der Thermalquellen in Freibecken rekeln kann. Wer dagegen nicht mehr durch die Gegend fahren will, kann es sich in einem klassischen Pub bei einem guten irischen Bier gemütlich machen. In Pila in der Nähe der Piste Baby Pila und der Station der Kabinenbahn liegt der Gallagher's Pub, der Après-Ski und Livemusik ab 16 Uhr anbietet.
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Skipisten

 
 
Erster Tag
Aosta: Moderne Route

Abend
Eine tolle Möglichkeit, den Abend in den Bergen zu verbringen: Zu einem Abendessen in luftigen Höhen bringt einen die Schneeraupe zu einer der Berghütten neben den Pisten.
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 Aosta

Weisse Trauben

Weinberge im Aostatal



 
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Moderne Route
Zweiter Tag

Vormittag
Die Weine aus dem Aostatal zeichnen sich durch ihre Qualität aus. Die extremen klimatischen Bedingungen bringen einen eher kleinen, dafür aber hervorragenden Ertrag hervor – so gut, dass viele Weine das DOC-Siegel tragen. Daher lohnt ein Besuch der Heimat dieser Wunderreben aus den Bergen, die auf jahrhundertealten Kenntnissen und Bemühungen beruhen. Die Reben ranken sich an den Bergterrassen empor, um das hier vorhandene bisschen Wärme voll auszuschöpfen. Die Route des vins des Aostatals schlängelt sich auf 45 km durch den mittleren Teil des Doratals. Von dem geschützten und gut kultivierten Becken um Saint-Vincent geht es zum Abschnitt von Châtillon. Dieser Bereich ist von der Sonne verwöhnt und trocken, so dass hier mediterrane Arten wachsen. Nach der Ebene um Aosta, wo das Tal am weitesten ist und von Weinhügeln umringt liegt, geht es in die Weiden und Wälder, die sich mit den Weinhügeln nördlich von Sarre abwechseln. Weitere Etappen: die Baumschulen auf dem Kämmen von Saint-Nicolas, die Terrassen bei Arvier – auch Enfer genannt, da sie von der Sonne so sehr verwöhnt werden, dass hier im Sommer sengende Hitze herrscht. Nach dem Besuch der Genossenschaften Cantine Sociali des Tals kann man zum Mittagessen nach Aosta zurückkehren und dort in der Vinothek Enoteca regionale ad Forum beste Weine der Region zusammen mit lokalen Gaumenfreuden geniessen. In der Stadt lohnt auch ein Abstecher in das Institut Agricole Régional, ein landwirtschaftlicher Lehrbetrieb, wo Wein, Käse und Obst produziert bzw. angebaut werden, die je nach Saison hier verkauft werden. Hier werden auch einige experimentelle Weinberge betrieben, um alte Rebsorten aus dem Tal zu bewahren.
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Amphitheater im historischen Zentrum

Hölzerne Trinkschalen aus dem Aostatal

 
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Zweiter Tag
Aosta: Moderne Route

Nachmittag
Eine Shoppingtour in der Altstadt auf der Suche nach so typischen Gegenständen wie einer antiken Tür, einer „Grolla" (hölzerne Trinkschale) oder einer Kelle zum Verzieren von Butter. Ein unbedingtes Muss ist ein Abstecher zum Kreuzgang der monumentalen Bauten von Sant'Orso, wo man rätseln kann, was in die 43 Kapitelle aus dem Mittelalter gehauen ist. Bei klarem Himmel und schönem Wetter kann man eine Fahrt im Heissluftballon einplanen. Das ist sicherlich eine originelle Art sich den Berggipfeln zu nähern. Die klassische Tour bietet einen Blick ganz aus der Nähe auf die höchsten Berge Europas: den Mont Blanc, den Monte Rosa, das Matterhorn und den Gran Paradiso. Auch bei Nacht birgt der Himmel interessante Geheimnisse. 15 km von Nus entfernt über die SS 26 gelangt man zur Sternwarte von Saint-Barthélemy, wo Gross und Klein nach Anmeldung den klaren Nachthimmel in den Bergen mal ganz anders erleben können.
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Ciambelline aus Aosta

 
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Zweiter Tag
Aosta: Moderne Route

Abend
Wer in der Stadt bleiben möchte, kann sich wunderbar mit einem Aperitif und den vorzüglichen Tartine im Deorsola in der Via Gramsci 16 trösten. Danach noch eine gute Pizza in der Grotta Azzurra im historischen Zentrum, wo auch Fischgerichte angeboten werden. Im Caffè Nazionale auf der Piazza Chanoux 9 gibt es auch zu später Stunde noch einen Cocktail. Wer immer noch vor Tatendrang sprüht, kann sich in der Diskothek Fashion Cafè in Quart austoben.
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