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Samstag 11. September 2010 















Venedig
Moderne Route
Eine Entdeckungsreise auf der Suche nach der modernen Stadt der Biennale und des Filmfestivals, der Kunstausstellungen und der Unterhaltung. Eine Reise, bei der man auch den traditionellen Festen, vom Karneval bis zur Regata Storica, begegnet. Eine Reise, die einen eintauchen lässt in die reiche kulinarische Welt der Bacari und Pasticcerie der Stadt. Und zuletzt ein Besuch der Inseln: mit dem Vaporetto bis zur Giudecca und mit dem Fahrrad entlang der Küste von Lido und Pellestrina.

Erster Tag
Die moderne Stadt der Biennale und der Parks, das Schifffahrtsmuseum und das Arsenal, von wo aus die alten Segelschiffe in See stachen
 
Die Museen für zeitgenössische Kunst und die Ausstellungen, von den Galerie dell'Accademia bis zur Sammlung Guggenheim
 
Verkostung von Weinen aus dem Veneto und von leckeren Appetithappen in einer der bei Filmstars beliebtesten Enoteche
Zweiter Tag
   
Erkundung des Lido mit dem Fahrrad – Fahrt auf dem Lungomare vorbei an alten Kirchen, Traumhotels, Filmpalast und Kasino
 
Erkundung von Pellestrina, der Insel der Gärten, alten Kirchen und Wäldchen - zu Fuss oder mit dem Fahrrad
 
Abendessen am Lido in einem zwanglosen und gemütlichen Lokal, anschliessend ruhiger Spaziergang und Besuch einer Diskothek
Dritter Tag
   
Karnevalsstimmung auf dem Markusplatz, Maskenwerkstätten und Geschäfte für die typisch venezianischen Süssigkeiten
 
Die Inseln San Giorgio und Giudecca: Monumente, ein aussergewöhnliches Panorama und traditionelle Feste
 
Stadtviertel Cannaregio – Traditionelle Gerichte in der Nähe der Ca' D'Oro und Livemusik



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 Venedig

Giardini della Biennale - Apt Venezia

Museo Navale (Schifffahrtsmuseum) – Apt Venezia

Arsenal – Apt Venezia

 
 
 
Moderne Route
Erster Tag

Vormittag
Als Stadt der Kunst und der Geschichte ist Venedig ein unerschöpflicher Fundus an Kultur und an Stätten, an denen die zeitgenössische Kunst ebenfalls ihren Ausdruck findet, wie die zahlreichen Galerien der Stadt beweisen. Schon seit jeher ist Venedig Sitz einer sehr renommierten Universität, die durch ihre Studenten und ihre Aktivitäten belebt wird. Die Stadt fühlt sich gerade auch jungen Künstlern sehr verbunden und hat ihnen als sehr wertvolle Plattform die Biennale di Venezia gewidmet. Auf der Insel Sant'Elena, dem einzigen Beispiel für moderne Stadtplanung, befindet sich das Zentrum der Biennale mit den von verschiedenen Ländern in Auftrag gegebenen Pavillons. Jedes zweite Jahr findet dort die berühmte Kunstausstellung statt. Nach einem Spaziergang in den Giardini della Biennale und den Giardini Pubblici, eine der wenigen Grünflächen Venedigs, verlassen wir die Insel wieder. Von hier aus schweift der Blick über die gesamte Lagune. Weiter geht es entlang der Riva dei 7 Martiri bis zur Riva di San Biagio, wo man in Richtung Schifffahrtsmuseum abbiegt. Dieses Museum ist wegen seiner reichen Sammlung an alten Modellen von Segelschiffen und Schiffen, die im Arsenal gebaut und vom Stapel gelassen wurden, besonders sehenswert. Dieses Gebäude war seit dem Beginn des 12. Jahrhunderts das Herz der Republik. Von hier aus starteten die riesigen Schiffe in Richtung Orient zur Unterhaltung der Handelsbeziehungen oder um in einen der zahlreichen Kriege zu ziehen. Besondere Beachtung verdienen das Eingangportal, das als das erste Renaissancewerk in Venedig gilt, und die beiden Marmorlöwen, die für den Sieg der Republik der Serenissima auf dem Peloponnes stehen. Der Weg führt weiter in Richtung Riva degli Schiavoni und biegt rechts zur Kirche San Zaccaria ab. Anschliessend geht es weiter bis zum Campo di Santa Maria Formosa. An dem Platz liegen die Chiesa di Santa Maria Formosa und der Palazzo Querini Stampalia, einer der Hauptveranstaltungsorte für zeitgenössische Ausstellungen in Venedig. Im Inneren befindet sich auch eine reich ausgestattete und alte Bibliothek, die von Studenten und Mitarbeitern der Universität sehr gut besucht wird.
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Teatro Goldoni

Palazzo Fortuny - Apt Venezia

Gallerie dell'Accademia

 
 
Erster Tag
Venedig: Moderne Route

Nachmittag
In der Calle Formosa auf der Nummer 5183 gefindet sich die reizende Enoteca La Mascareta, ein sehr gutes Lokal, um eine Ombra und traditionelle Cicheti zu probieren. Weiter in Richtung San Marco befindet sich das Teatro Goldoni, das grösste Schauspielhaus der Stadt, das dem berühmten Komödiendichter gewidmet ist. Nicht weit entfernt liegt der Palazzo Fortuny, das Wohnhaus von Mariano Fortuny, das heute ein unbedingt sehenswertes Museum mit dem Atelier für Fotografie, Bühnengestaltung, Malerei und Textilkunst des Künstlers sowie dessen zahlreiche seiner Werke beherbergt. Am äussersten Ende dieses Stadtviertels, das in einer Biegung des Canal Grande liegt, erhebt sich der Palazzo Grassi, ein weiterer der Kunst geweihter Ort. Das Statussymbol des reichen venezianischen Bürgertums seiner Zeit wurde im vorigen Jahrhundert zu einem der renommiertesten Zentren für Ausstellungen in Venedig. Der Spaziergang führt weiter zum Campo Santo Stefano, einem anmutigen Platz, der von den Venezianern sehr geliebt und von zahlreichen Touristen besucht wird, da darin die Ponte dell'Accademia mündet, ihres Zeichens die einzige Holzbrücke über den Canal Grande. Beim Überqueren sollte man sich Zeit nehmen und die wunderbare Aussicht, die sich von der Brücke bietet, geniessen. Auf der anderen Seite des Kanals befinden sich die Gallerie dell'Accademia mit einer vollständigen Sammlung von Gemälden venezianischer Künstler vom 14. bis zum 18. Jahrhundert. Weiter geht es in Richtung Campiello Barbaro. Im gleichnamigen Palazzo nach der Ponte di San Gregorio wohnte einst die Schauspielerin Eleonora Duse, und in der Nachbarschaft wohnte auch der Dichter Ezra Pound. An der Hausnummer 701 befindet sich die Fondazione Peggy Guggenheim, benannt nach der Kunstmäzenin, die hochtalentierte Künstler der europäischen und amerikanischen Avantgarde entdeckt hatte. Bei einem Besuch bestaunt man wunderbare Werke von Künstlern wie Picasso, Mirò, De Chirico, Jackson Pollok, der von Peggy Guggenheim entdeckt wurde, Kandinsky und vielen anderen.
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Enoteca Vino Vino

 
 
Erster Tag
Venedig: Moderne Route

Abend
Wenn man am Abend ein charakteristisches und nicht touristisches Lokal sucht, kann man in die bekannte Enoteca Vino Vino gehen, die eines der Lieblingslokale von Woody Allen sein soll. Sie liegt in der Nähe des Teatro La Fenice. Hier kann man ausgezeichnete Weine trinken und ein schnelles Gericht auf der Grundlage eines fixen Menüs oder auch kalte Gerichte zu günstigen Preisen geniessen – eine Seltenheit in Venedig. In der Disco-bar Casanova in der Lista di Spagna ganz in der Nähe des Bahnhofs Santa Lucia kann man bis spät in die Nacht zu heissen Rhythmen tanzen.
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 Venedig

Piazzale Santa Maria Elisabetta - Apt Venezia

Strand des Lido – Apt Venezia

Palazzo del Casinò - Apt Venezia

 
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Moderne Route
Zweiter Tag

Vormittag
Am zweiten Tag verlassen wir die Serenissima und fahren zum Lido di Venezia, dem renommierten Strand vor den Toren der Hauptstadt des Veneto. Man erreicht den Lido mit dem Vaporetto, das das gesamte San-Marco-Becken überquert – ein echtes Vergnügen. Das beste Verkehrsmittel, diese Landzunge fern von den Brücken und Kanälen Venedigs zu erkunden, ist das Fahrrad. Nach der Ankunft an der Piazza Santa Maria Elisabetta mieten wir uns ein Fahrrad und fahren Richtung Riviera von San Niccolò, bis wir die Kirche San Niccolò erreichen. Auf der Fahrt kommt man an den Mauern der Festung Sant'Andrea aus dem 16. Jahrhundert vorbei, und man überquert eine Brücke aus roten Ziegelsteinen und istrischem Stein. Am zweiten Sonntag im Mai ist dies der beste Ort, um die Festa della Sensa zur Feier der Vermählung Venedigs mit dem Meer zu beobachten. Weiter geht die Fahrt bis zum Benediktinerkloster San Niccolò mit einem anmutigen Kreuzgang aus der Renaissance. Auf der Rückfahrt biegt nimmt man den Gran Viale Santa Maria Elisabetta, der bis zum Lungomare Marconi führt. Vor uns liegt nun der Strand mit einer langen Reihe aneinander grenzender Badeanstalten. Auf der Weiterfahrt kommt man vorbei an den grossen Hotels vom Beginn des Jahrhunderts, zum Beispiel dem Hotel des Bains, in dem Thomas Mann den Roman „Tod in Venedig" spielen liess, an den eleganten Villen und am Ende des Viale am Palazzo del Cinema, wo jedes Jahr im September das Filmfestival von Venedig stattfindet. Noch weiter trifft man auf den Palazzo del Casinò, einem Muss für Freunde des Glücksspiels. Mit dem Rad kommt man bis zu den Mauern und zum Deich von Malocco. Die Strecke auf diesen Mauern, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts zur Stärkung der Küste gebaut wurden, ist mehrere Kilometer lang, die schöne Aussicht entschädigt aber für die Anstrengung.
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Pellestrina - Apt Venezia

 
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Zweiter Tag
Venedig: Moderne Route

Nachmittag
Die Fahrt kann bis nach Pellestrina fortgesetzt werden; Sportler können auch mit dem Rad weiterfahren. Im Hafen von Malamocco nimmt man das Vaporetto und fährt auf eine schmale Landzunge, die noch schmäler ist als der Lido und mitten in der Natur liegt. Am Horizont ist das weit entfernte Venedig fast nicht mehr zu sehen. Bei der Erkundung der Insel merkt man, dass diese bevorzugter Lebensraum für viele Vogelarten wie Seeregenpfeifer, Zwergseeschwalben, Kormorane, Säger und Haubentaucher ist. An der Küste sind drei Kirchen und an der Strasse entlang der Lagune sind inmitten von Gärten und Weinstöcken kleine Palazzi und Häuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert zu bemerken, die typisch für die Architektur der Insel sind. Beim Besuch in den Ortschaften fällt auf, dass diese nicht, wie auf anderen Inseln, um einen Kanal herum angesiedelt sind, sondern sich der Länge nach entlang der Küste hinziehen. Die Häuser sind dabei vom Meer abgewandt, um die kleinen Gärten vor dem Wind zu schützen. Die roten, blauen und gelben Häuser stechen sofort ins Auge und geben der etwas kargen und surrealen Landschaft ein wenig an Lebendigkeit. Sehenswert sind die zu Beginn des 18. Jahrhunderts erbaute Kirche Sant'Antonio und die aus dem Jahre 1718 stammende Votivkirche der Madonna dell'Apparizione mit achteckigem Grundriss und zwei kleinen Türmen. Daneben befindet sich das heute verlassene Kloster SS. Vito e Modesto. Man kann den Lido und Pellestrina auch mit dem Pferd erkunden. Für nähere Infomationen wende man sich an den Circolo ippico veneziano.
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Zweiter Tag
Venedig: Moderne Route

Abend
Abendgegessen wird am Lido in einem Lokal, das ziemlich unbekannt ist, mit netter und zwangloser Atmosphäre, wo man gut essen kann, ohne ein Vermögen dafür ausgeben zu müssen. Es handelt sich hier um die Bar Trento, eine volkstümliche Osteria mit ausgezeichneten Cicheti. Der Lido ist am Abend ruhig und bietet einen absolut sehenswerten Blick über das San-Marco-Becken. Wieder zurück in Venedig kann man in der in Venedig sehr angesagten Diskothek Piccolo Mondo die Nacht zum Tag machen.
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 Venedig

Piazza San Marco

Karnevalsmasken – Apt Venezia

Mondonovo Maschere

 
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Moderne Route
Dritter Tag

Vormittag
Bei einem Besuch in Venedig darf natürlich der Markusplatz nicht fehlen. Der Platz ist zwar im kollektiven Touristenbewusstsein Gegenstand unzähliger Klischees, er vermag es aber bei jedem Besuch wieder, durch sein majestätisches Flair und die Monumente, die an jedem Eck an den Orient erinnern, grosse Gefühle hervorzurufen. Man muss ihn sich nur während der Feierlichkeiten zum Karneval vorstellen, wenn die unzähligen Masken und Kostüme aus vergangenen Tagen die Basilika und den Dogenpalast in den Hintergrund drängen. An jenen Tagen bekommt man ein Bild vom Zauber vergangener Zeiten, als die Masken es den Venezianern ermöglichten, die Regeln auf den Kopf zu stellen und Verhaltensweisen an den Tag zu legen, die sonst nicht gutgeheissen worden wären. Ein Muss, wenn man sich für die Herstellung von Masken in Venedig interessiert, ist die Werkstatt des Ladens Mondonovo Maschere auf dem Campo Santa Margherita. Man stelle sich nur vor, dass in diesem Laden mit langer Tradition die Masken für den letzten Kubrick-Film hergestellt wurden. Nachdem man den Uhrturm hinter sich gelassen hat, geht man in Richtung zweier venezianischer Pasticcerie, die in der Karnevalszeit viele typische Süssigkeiten verkaufen. Man staunt nur so angesichts der Vielzahl an Krapfen und Galani, die die Venezianer sehr lieben und die in ihrem Geschmack an den Orient erinnern. In der Calle Fiubera befindet sich eine Filiale der historischen Pasticceria Rosa Salva, die es bereits seit Beginn des vorigen Jahrhunderts gibt. Die zweite Filiale liegt an der Piazza SS. Giovanni e Paolo. Nach einer kleinen Kostprobe kann man, wenn man noch Lust auf Amaretti, Bacoli, Zaeti und Buranelli hat, in die Calle dei Fabbri zu Marchini weitergehen. Der gastronomische Streifzug durch Venedig geht mit Ombre und Cicheti, leckeren Appetithappen und ausgefallenen Leckerbissen weiter, die man zuhauf in den Bacari finden kann, als deren Hauptstadt Venedig gemeinhin gilt. Wenn man zur Rialtobrücke geht und diese überquert, kommt man in das Viertel des Fischmarktes. Auf dem kleinen Platz davor gibt es mehrere Bacari mit hervorragenden Köstlichkeiten. Ein Rundgang durch den Markt ist eine farbenfrohe Augenweide, eingetaucht in den Duft des Meeres. Mit dem Meer in engem Zusammenhang steht auch eines der traditionellen Feste Venedigs, das am ersten Sonntag im September stattfindet. Es handelt sich dabei um die Historische Regatta, die gleichzeitig mit dem Filmfestival stattfindet und deren Ursprünge auf das 13. Jahrhundert zurückgehen: eine spektakuläre Prozession auf dem Wasser von festlich geschmückten Gondeln und Darstellern, die die Kleider der Botschafter und hohen Beamten der Serenissima tragen.
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San Giorgio Maggiore

Chiesa delle Zitelle - Apt Venezia

Chiesa del Redentore - Apt Venezia

 
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Dritter Tag
Venedig: Moderne Route

Nachmittag
Am Nachmittag kann man sich aufmachen, die beiden Inseln gegenüber dem Markusplatz zu erkunden: San Giorgio Maggiore und die Giudecca. Beide scheinen die ideale Fortsetzung zum Markusplatz zu sein, und das dazwischen liegende Becken scheint ein riesiger Platz aus Wasser zu sein. Zuerst fährt man mit dem Vaporetto nach San Giorgio Maggiore. Die Insel bildet eine Einheit mit ihrem wichtigsten Bauwerk, der Kirche San Giorgio Maggiore von Palladio, die von Venedig aus gesehen auf dem Meer zu schwimmen scheint. Unbedingt gesehen haben sollte man im Inneren das Gemälde von Jacopo Tintoretto "Der Hl. Georg tötet den Drachen". Bevor man die Insel verlässt, sieht man auf der gegenüberliegenden Seite in Venedig die Riva degli Schiavoni. Mit dem Vaporetto fährt man nun weiter auf die Giudecca, wo man nach wenigen Minuten ankommt. Die Insel gehört zum eigentlichen Stadtgebiet von Venedig und hat einige bedeutende Monumente zu bieten. Zuerst sei die Chiesa delle Zitelle erwähnt, die so genannt wird, weil hier in früheren Zeiten arme jungen Frauen Zuflucht gefunden haben. Weiter geht es mit der berühmtesten Kirche der Giudecca, die Chiesa del Redentore, welche als Votivkirche anlässlich der Pest von 1576 erbaut wurde. Die Planung der Kirche, eines der grössten architektonischen Meisterwerke der Renaissance, wurde Andrea Palladio übertragen. In Zusammenhang mit dem Erlöser (Redentore) steht auch eines der traditionellen Feste Venedigs, das auf dieser Insel am Abend des dritten Samstags im Juli mit einem grossen, von den Booten entlang der Küste abgefeuerten Feuerwerk gefeiert wird. Nach einem Spaziergang entlang der Fondamenta di Sant'Eufemia mit wunderschöner Aussicht auf den Giudecca-Kanal stösst man fast am Ende der Spina Longa (so nannten die Venezianer diese Landzunge) auf den Mulino Stuky, einem Bau aus dem späten 19. Jahrhundert. Dieser riesige Backsteinbau wurde nach seiner Schliessung 1954 nicht mehr genutzt, und noch heute sucht man nach einer neuen Verwendungsmöglichkeit.
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Ca' D'Oro

 
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Dritter Tag
Venedig: Moderne Route

Abend
Nach der Rückkehr in die Altstadt wird in einem typisch venezianischen Restaurant zu Abend gegessen: dem Vini da Gigio, einem bei Venezianern sehr beliebten Lokal in der Nähe der Ca' D'Oro. Gegrillter Aal, Fegato alla veneziana sollte man unbedingt probieren. Ausgezeichnete Weine. Ebenfalls im Viertel Cannaregio liegt ein weiteres, bei jungen Venezianern sehr beliebtes Lokal: La Bagatela in der Nähe der Chiesa di Sant'Alvise an den Fondamenta della Misericordia. Livemusik.
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