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Samstag 11. September 2010 














Bari
Klassische Route
Diese antike Stadt im Süden Italiens ist reich an Zeugnissen der Kunst und der Architektur ihrer tausendjährigen Geschichte, von den Bauwerken der Romanik und den mittelalterlichen Kirchen bis hin zur Burg und den Palazzi in venezianischem und barockem Stil, Jugendstil und Art déco, durchsetzt von sarazenischen, byzantinischen und normannischen Einflüssen: Ein Gefüge, das dem antiken Barium im Laufe der Jahrhunderte dieses ganz besondere Flair verlieh, das durch ein Zusammenspiel verschiedener Stilrichtungen und die Überlagerung unterschiedlicher Kulturen entsteht.

Erster Tag
Im Herzen der Altstadt, dem politischen und kulturellen Zentrum der Stadt, führt der Weg zur Piazza del Ferrarese und Piazza Mercantile und der Basilika San Nicola, dem Wahrzeichen von Bari und einem der wichtigsten Beispiele der apulischen Romanik.
 
Besuch der frühchristlichen Basilika San Sabino und der von venezianischen Kaufleuten errichteten Kirche San Marco.
 
Abendessen im Zentrum, mit Gaumenfreuden der Küche Apuliens.
Zweiter Tag
   
Die beeindruckende Hohenstauferburg und dann das Museum für Geschichte im Largo Urbano II. Ein Blick auf den Gebäudekomplex Santa Scolastica und die wundervolle Piazza Santa Maria del Buonconsiglio.
 
Die Stadt des 19. Jh.: Palazzo Mincuzzi, Corso Cavour und das Theater Petruzzelli. Sehenswert auch die Pinakothek der Provinz.
 
Aperitif im Zentrum, Abend im Theater Piccinni und dann ein Abendessen nach mediterraner Tradition.



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 Bari

Denkmal für Niccolò Puccini

Basilika San Nicola

 
 
 
Klassische Route
Erster Tag

Vormittag
Die Altstadt, ein Labyrinth kleiner gewundener Gassen, ist der ideale Ausgangspunkt für einen Stadtrundgang. Das politische und kaufmännische Herz von Bari schlägt auf den beiden benachbarten stets belebten Plätzen: Piazza del Ferrarese und Piazza Mercantile, die wegen der an ihnen durchgeführten städtebaulichen Veränderungen Gegenstand grösserer Diskussionen waren. Heute bilden sie den zentralen Treffpunkt der zweitwichtigsten Stadt Süditaliens. An der Piazza Mercantile stehen das ehemalige Rathaus, das so genannte Sedile dei Nobili, der Sitz der Adligen, und die Säule der Gerechtigkeit, an die säumige Schuldner und Diebe gebunden und dem öffentlichen Zorn preisgegeben wurden. Nebenan befindet sich auch der Eingang zum Haus von Niccolò Piccinni, dem Komponist des 18. Jh., nach dem das städtische Konservatorium benannt ist. Ebenfalls am Platz liegt die Basilika San Nicola, das Wahrzeichen der Stadt und eines der Meisterwerke apulischer Romanik.
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Kuppel des Palazzo Mincuzzi

Corso Vittorio Emanuele I

 
 
Erster Tag
Bari: Klassische Route

Nachmittag
Die Entdeckung der Altstadt geht weiter mit einem Besuch der Kirche San Marco, die von Händlern aus Venedig gebaut wurde, die sich seit dem 11. Jh. in Bari niederliessen. Von der Piazzetta Odegitria biegt man ein auf die Strada del Carmine und gelangt so zur gleichnamigen Kirche mit Kloster aus dem Jahr 1640, von deren ursprünglichem Aussehen wegen der zahlreichen Umbauten im Laufe der Jahrhunderte an der Bossenwerk-Fassade nicht mehr viel zu erkennen ist. Wenige Schritte weiter gelangt man zur frühchristlichen Basilika San Sabino, einem interessanten Bespiel der Verflechtung mehrerer Stile. Links ist die Trulla zu sehen, ein rundes Gebäude, das man früher für die alte Taufkapelle hielt (neuere Erkenntnisse widersprechen jedoch dieser These) und das heute als Sakristei dient. Besondere Beachtung verdienen die auf einen achteckigen Tambour gestützte Kuppel und das Fenster aus dem 12. Jh. an der hinteren Fassade der Basilika.
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Cavatelli alla Pugliese

 
 
Erster Tag
Bari: Klassische Route

Abend
Nach so viel Kunst kann man sich nun von der traditionellen Küche Apuliens verführen lassen: Natürlich zählen dazu die Orecchiette (im lokalen Dialekt „Chiancarelle" genannt), üblicherweise mit Rübensprossen, aber auch „Strascenate" und „Cavatijdde", mit Käse, Petersilie und Speck gefüllt, und dazu Rouladen in Tomatensosse. Und als zweiten Gang (oder Vorspeise) Meeresfrüchte in allen Variationen, eine Leidenschaft der Bewohner von Bari: Miesmuscheln, Oktopus, Austern, Sardellen. Dazu immer ein gutes Olivenöl extravergine aus Apulien. Diese Köstlichkeiten lässt man sich am besten im La Pignata servieren.
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 Bari

Burg von Bari

Mittelalterliches Stadtviertel

 
Anfang
 
 zunächst
 
Klassische Route
Zweiter Tag

Vormittag
Hinter der Kathedrale San Sabino erhebt sich eindrucksvoll die Hohenstauferburg, die von Friedrich II. errichtet und unter der Herrschaft der Grafen von Anjou und von Aragon erweitert wurde. Schon von aussen wird vor allem am zweiflügligen gotischen Tor der mittelalterlichen Ursprung der Burg deutlich. Eine Brücke führt über den Burggraben ins Innere des Gebäudes, das eindeutig dem Geist des 16. Jh. entspricht. Wer seine Kenntnisse über die Geschichte und Kunst von Bari erweitern möchte, kann das Museum für Geschichte besuchen. Weitere Beispiele der vielschichtigen Kulturgeschichte von Bari sind der Gebäudekomplex Santa Scolastica, der vor dem 12. Jh. erbaut wurde, in seiner Fassade jedoch deutliche barocke Einflüsse aufweist, und die herrliche Piazza Santa Maria del Buonconsiglio mit Fragmenten romanischer und vorchristlicher Säulen.
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Theater Petruzzelli

Pier San Nicola

 
Anfang
 vorherg.
 zunächst
 
Zweiter Tag
Bari: Klassische Route

Nachmittag
Weiter geht es auf den Pfaden der Kunst, aber diesmal aus einem anderen Jahrhundert, nämlich dem 19. Jh.: Zunächst der Palazzo Mincuzzi, der an die grossen französischen Jugendstil-Kaufhäuser erinnert wie die Galeries Lafayette in Paris oder den berühmten Palazzo Rinascente auf der Piazza Colonna in Rom. Über den Corso Cavour erreicht man das bekannte Theater Petruzzelli, das einst mit „Die Hugenotten" von Giacomo Meyerbeer eröffnet worden war und eine Bühne für die grössten Komponisten von Rossini bis Verdi und Bellini bildete. Sehenswert auch die Pinakothek der Provinz: Ihre herrlichen Säle mit Ausblick auf die mittelalterliche Stadt und den alten Hafen beherbergen zahlreiche Exponate aus dem 16. Jh. (Tintoretto, Veronese und Giordano, um nur einige zu nennen) bis zu den modernen italienischen Malern des 20. Jh. wie Giorgio Morandi und Giorgio De Chirico.
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Hafen von Bari

 
Anfang
 vorherg.
 zunächst
 
Zweiter Tag
Bari: Klassische Route

Abend
Aperitif im Zentrum, in einem der Lokale auf der Via Cavour, und dann zu einem Abend im Theater Piccinni, der historischen Bühne, auf deren Spielplan stets die interessantesten Prosa-Aufführungen des Landes stehen. Nach dem Theater folgt ein kleiner Streifzug durch die Lokale im Zentrum auf einen Kaffee oder einen letzten Cocktail bevor man ins Bett fällt.
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