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Donnerstag 9. September 2010 















Aosta
Klassische Route
Ein Stück antikes Rom inmitten der Alpen, ein Schmuckstück umrahmt von hohen Bergen: So präsentiert sich Aosta mit seinen 2000 Jahre alten Bauwerken dem Besucher. Die Stadt entstand aus der römischen Kolonie Augusta Praetoria, deren schachbrettartiger Grundriss übernommen wurde. Aber Aosta ist auch durch Zeugnisse aus dem Mittelalter, zahlreiche Kirchen und die Residenzen der Feudalherren geprägt, die hier einst um die Herrschaft im Aostatal kämpften. All dies befindet sich fast ausschliesslich innerhalb der antiken römischen Stadtmauern, die den Grossteil der heutigen Altstadt umschliessen.

Erster Tag
Der Augustusbogen ist heute genau wie im Jahr 25 v. Chr. das Tor zur Altstadt mit ihren zahlreichen römischen Ruinen. Im Inneren der Stadtmauern geht es zur Besichtigung von Theater und Amphitheater.
 
Besuch im regionalen archäologischen Museum und danach ins Forum und zu den römischen Thermen; weiter geht es mit Shopping im Zentrum.
 
Fast wie in Las Vegas: Nach so viel Geschichte ein schicker Abend im Kasino von Saint Vincent inmitten von Spielautomaten und Spieltischen.
Zweiter Tag
   
Hinter einer uralten Linde weitet sich der Blick auf den monumentalen Bau des Sant'Orso, mit seinem wunderschönen Kreuzgang, der die Glanzzeit der Romanik im Aostatal widerspiegelt. Die 43 Kapitelle, in die biblische Geschichten, Tiere aus der Mythologie und Geschichten über das Leben von Heiligen eingehauen sind, sollte man unbedingt besichtigen.
 
Die Kathedrale ist ein weiteres herrliches Beispiel der Romanik in Aosta, die man zusammen mit dem Kirchenschatzmuseum unbedingt besichtigen sollte.
 
Auf dem früheren Forum Romanum findet sich heute die regionale Vinothek, wo man wunderbar Weine aus dem Aostatal probieren kann.



 NACHBARSCHAFTEN
 


 
 Aosta

Augustusbogen

Amphitheater

Altstadt

 
 
 
Klassische Route
Erster Tag

Vormittag
Der Augustusbogen ist heute genau wie vor 2000 Jahren das östliche Tor zur Altstadt. Kurz davor führt eine romanische Brücke über den Sturzbach Buthier, die links von der aktuellen Brücke noch sichtbar ist. Danach geht es über den Decumanus maximus der antiken Siedlung Augusta Praetoria. Diese Ost-West-Achse der Stadt heisst heute Via Sant'Anselmo und führt mitten ins Herz der alten Koloniestadt. In den inneren, von den Stadtmauern umgebenen Bereich gelangt man über das gut erhaltene Stadttor Porta Pretoria. Das noch aus der Zeit der Gründung der Kolonie stammende Stadttor verfügt über drei Durchlässe: einen breiten für die Karren in der Mitte und zwei schmale für Fussgänger. Aufgrund der über die Zeit abgelagerten Sedimentschichten befindet sich die heutige Strasse drei Meter über der aus römischen Zeiten. Die enorme Dicke des Tores zeigt wie mächtig auch die römischen Stadtmauern einst waren. Biegt man nach dem Tor rechts ab, kann man ein ganzes Stück an der Mauer entlanggehen, bis man zum Eingang der archäologischen Fundstätte gelangt. Hier steht das imposante römische Theater und Amphitheater. Wer völlig in die Atmosphäre vergangener Zeiten eintauchen möchte, sollte ein Mittagessen im Restaurant Vecchia Aosta einplanen, wo man zwischen antiken Mauern regionale Spezialitäten probieren kann.
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Römische Stadtmauer



 
 
Erster Tag
Aosta: Klassische Route

Nachmittag
Entlang der Via Abate Chenoux geht es parallel zu den Stadtmauern bis zur Piazza Roncas. Gegenüber dem Renaissance-Palast, der dem Platz seinen Namen gegeben hat, befindet sich das Regionale Archäologische Museum. Dahinter erstreckte sich früher teilweise auf dem Platz vor der Kathedrale auf mehr als 1500 m² das Forum Romanum. Hier spielte sich das Leben der Siedlung Augusta Praetoria ab. Auf der Südseite befand sich die eigentliche Piazza, um die herum Tavernen und die Läden der Handwerker und Händler angeordnet waren. Im nördlichen Bereich verlief ein Laubengang, der über einem gedeckten Wandelgang im Souterrain lag und den heiligen Bereich abgrenzte, in dem die Kulthandlungen stattfanden. Die Galerie über die Strasse entlang der rechten Seite der Kirche führt zu den antiken Thermen, die nur teilweise freigelegt wurden. Zurück an der Piazza Roncas geht es über die Via Croix de Ville zu den zahlreichen Geschäften, in denen man typische Produkte des Tals kaufen kann. Diese Strasse bildet zusammen mit der Querstrasse Via de Tillier die Einkaufszone der Stadt. Einen Abstecher wert ist der Kaffee in der historischen Pasticceria Boch in der Via de Tillier 22, wo man auch den typischen Blätterteig mit Mandeln – die „Tegole" – probieren kann.
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Erster Tag
Aosta: Klassische Route

Abend
Nach dem Ausflug in die römische Geschichte geht es abends schick nach Saint Vincent zu den Spieltischen des Kasinos. Fürs Abendessen empfiehlt sich die leichte und leckere Mittelmeerküche im Restaurant Viale, wo Olivenöl, frische Pasta und Fisch die Hauptzutaten sind. Ein Tipp: die ausgefallene Biersüssspeise, Agnolotti mit Bratensauce oder Seebarsch mit knackigem Gemüse.
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 Aosta

Kreuzgang der Kirche Sant'Orso

Kirchenturm von Sant'Orso

 
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 zunächst
 
Klassische Route
Zweiter Tag

Vormittag
Ausgangspunkt ist die Via Sant'Anselmo, wo auch das angebliche Geburtshaus des Heiligen Anselmo (Hausnummer 66) steht. Der aus dem Aostatal stammende berühmte Kirchengelehrte lebte im 12. Jh. Etwa nach der Hälfte der Strasse geht es rechts in die Via Sant'Orso. Hinter einer uralten Linde weitet sich der Blick auf die monumentalen Bauten von Sant'Orso. Hier findet sich auch ein wunderschöner Kreuzgang, der die Glanzzeit der Romanik im Aostatal widerspiegelt. Die 43 Kapitelle, in die biblische Geschichten, Tiere aus der Mythologie und das Leben von Heiligen eingehauen sind, bilden den Höhepunkt. Wenn man die Via Sant'Amselmo bis zur Porta Pretoria weitergeht, gelangt man über dieses Stadttor in die moderne Innenstadt und zur Piazza Chanoux. Hier befindet sich auch das klassizistische Hotel de Ville (Rathaus), wo bereits seit 1000 Jahren jedes Jahr Ende Januar das Fest des Sant'Orso stattfindet. Hier stehen dann Tausende Verkaufsstände mit Kunsthandwerk aus der Region und typischen Produkten aus der örtlichen Gastronomie. Zum Mittagessen geht es in eine zünftiges Lokal im Zentrum: In der Trattoria Praetoria ist das Ambiente zwar einfach, die Portionen sind jedoch grosszügig.
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Das Innere der Kathedrale

 
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Zweiter Tag
Aosta: Klassische Route

Nachmittag
Die Kathedrale lässt sich im historischen Zentrum nicht verfehlen, da ihre zwei Glockentürme in Bereich des Forum Romanum emporragen. Sie stellt ein weiteres wunderschönes Beispiel der Romanik in Aosta aus dem 10. Jh. dar, das durch nachfolgende Eingriffe in gotischem Stil verändert wurde. Hier schlug einst das Herz von Augusta Praetoria, denn dies war die erste Kultstätte der Stadt, die in einem spätkaiserlichen Bau untergebracht war, auf dem später die erste Basilika erbaut wurde. Die Kathedrale sowie das Museum mit den wichtigsten Stücken aus dem Kirchenschatz der Kathedrale sind besonders sehenswert.
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Weinberge

 
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Zweiter Tag
Aosta: Klassische Route

Abend
Der beste Ort für eine Degustation der fabelhaften Weine aus dem Aostatal, deren Reben sich bis in Höhen von 1200 m vorwagen, liegt an der Piazza der grössten Kirche der Stadt: die Vinothek Enoteca regionale ad Forum ist ein stimmungsvoller Ort in einem Gebäude aus dem 15. Jh. Im Keller finden sich noch Reste des Forum Romanum sowie eine nahezu komplette Auswahl der Erzeugnisse regionaler Weinkunst. Hier bekommt man zum Wein rustikale Salami- und Käseplatten oder originelle Snacks serviert. In der Vinothek finden oft önogastronomische Events, Literaturabende oder Livekonzerte statt. Im Sommer wird der Garten im Innenhof genutzt.
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