Von Piazza Palazzo schlägt man Via Martini ein, um Piazza Indipendenza zu erreichen, wo man einen Nachmittag mit dem Besuch der
Museumszitadelle verbringen kann, die auf dem gebiet des alten Militärarsenals steht. In der Zitadelle ist auch das
Nationale Archäologische Museum untergebracht, äusserst reich an phönizischen, punischen, römischen und byzantinischen Funden, an prähistorischem und protohistorischem, pränuragischen uind nuragischen Material.
Besonders interessant ist die Sammlung von Bronzen aus der Nuraghe-Zeit, die sich an zwei unterschiedlichen Richtungen inspiriert: die der Krieger, der Adligen, der Priester, die in der Ausübung ihrer Funktionen abgebildet sind, und die der Bauern, der Hirten und der Handwerker, die man ebenfalls in ihren einfachen täglichen Aktivitäten zeigt.
Wenn man aus dem Museum kommt, kann man durch die
Porta Cristiana gehen und einen Spaziergang über die Panoramaallee
Buoncammino unternehmen.
Später muss man sich auf jeden Fall einen Sprung zur Pasticceria Piemontese gestatten: man weiss, dass die Verbindungen zwischen Sardinien und dem Piemont aus geschichtlichen Gründen eng waren, und zumindest auf kulinarischer Ebene haben sie viel gebracht!
Ausserdem gibt es in der gleichen Strasse für das gastronomische Shopping und eventuelle Andenken den Laden Il Formaggiaio: vom Käse, für den Sardinien besonders bekannt ist, zu Würsten, Fischrogen und verschiedenen Honigsorten.