Die Besichtigung des historischen Mailands beginnt bei einem der Stadtsymbole, das einen grossen Teil seiner Geschichte geschrieben hat: das
Castello Sforzesco. Die heutige Erscheinung des imposanten Bauwerks, das den Verlauf des Foro Bonaparte, bzw. der es in einem Halbkreis umgebenden Strasse bestimmt, geht an sich auf Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Im Schloss können Sie ausser den Kreuzgängen, den Loggien und Säulengängen die
Schlossmuseen besichtigen. Der Besuch lohnt sich vor allem wegen der in der Pinakothek verwahrten Madonna in Gloria" des Mantegna. Nach der Schlossbesichtigung bietet sich ein Spaziergang durch den schönen
Parco Sempione an, der einst der Grosse Herzogliche Park war und als Jagdrevier und grüne Lunge der alten Stadt diente und sich bis zum Friedensbogen Arco della Pace" erstreckt. Zurück im Foro Bonaparte, brauchen Sie nur die Strasse zu überqueren, um in die elegante Via Dante zu gelangen, eine Fussgängerzone, die auf die Piazza Cordusio mündet. Auf der gegenüberliegenden Seite der Piazza beginnt Via dei Mercanti, die den Blick auf einen der ältesten und am besten erhaltenen Plätze der Stadt freigibt:
Piazza dei Mercanti, wo einst Tausch und Handel stattfanden. Umsäumt ist die mittelalterlich geprägte Piazzetta von einigen der wichtigsten Gebäude jener Zeit, während in ihrer Mitte der wunderschöne
Palazzo della Ragione, besser bekannt als Broletto Nuovo", steht, unter dessen Loggia der
Weihnachtsmarkt Fiera degli Oh bej Oh bej" abgehalten wurde. An die Via dei Mercanti schliesst sich der
Domplatz im Mittelpunkt der Stadt an, auf dem der imposante gotische Dom mit seinen herrlichen Fialen und der berühmten Statue der Madonnina" emporragt.