Discoveritalia.it - Il portale turistico di Istituto Geografico De Agostini Costiera Amalfitana - dintorni di Positano
 
Donnerstag 9. September 2010 














Mailand
Es war einmal Mailand...
Es war einmal
Die Stadt Mailand wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. von den Galliern-Indubrern gegründet und Midt-land genannt. Unter den Römern wird der Name in Mediolanum abgeändert und somit die zentrale Position der Stadt in der Poebene hervorgehoben. Die Römer erobern die Stadt im Jahre 222 v. Chr. und verleihen ihr zunächst den Status als Kolonie und später als Municipium. Nach dem Konstantiner Edikt wird Mailand zu einem der bedeutendsten Zentren des Christentums in Westeuropa, dank der Ernennung des Heiligen Ambrosius zum Bischof und dank der Einführung dessen Liturgie, welche sich von der damals üblichen römischen Liturgie unterschied. Im Jahre 1162 wird sie von den von Friedrich Barbarossa angeführten Barbaren erobert und zerstört. Doch sie befreit sich von den Invasoren und schlägt die Eindringlinge in der Schlacht bei Legnano. Die Zeitepoche der kommunalen Freiheiten geht mit der Machtergreifung seitens der Visconti zu Ende. Unter deren Herrschaft erlebt die Stadt eine ausschweifende politische und kulturelle Zeitepoche, während welcher der Dom und das Castello erbaut werden. Nach dem Tode des letzten Erben der Visconti besteigt Francesco Sforza, Herzog von Mailand, den Thron. Die Zeitepoche der Sforza fällt in die Blütezeit der italiensichen Renaissance und führt die Stadt in eine künstlerisch erstaunlich lebhafte Zeit, während der sie, unter anderen, Bramante und Leonardo Da Vinci mit offenen Armen aufnimmt. Diese Künstler hinterlassen in Mailand bewundernswerte Meisterwerke, wie das "Abendmahl" von Leonardo Da Vinci. Die Jahre zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert sind von der Herrschaft der Spanier und dem darauf folgenden Ausbruch der Pest geprägt, was einen Niedergang der Stadt sowie die Rückentwicklung der Produktion und der Bevölkerung zur Folge hat. Das 18. Jahrhundert ist durch den Einzug Napoleons Bonaparte und der Verjagung der Österreicher geprägt. Im Jahre 1805 wird Mailand zur Hauptstadt der Cisalpinen Republik, der späteren Republik Italien und dem Königreich Italien, ernannt. Hier reifen Mazzinis Ideen der Unabhängigkeit heran, hier beginnt das italienische Risorgimento seinen Lauf mit der historischen Revolte der Cinque Giornate, jenen fünf Tagen, während denen sich die Stadt von den von Radetzky angeführten Österreichern befreit. Nach der Einigung Italiens setzt sich Mailand als Industrie- und Finanzzentrum des neuen Staates durch und im Zuge des neuen Reichtums werden elegante Wohnquartiere, das neue Modellgefängnis San Vittore sowie der Monumentalfriedhof erbaut. Auf die Zeit des Faschismus gehen eine Reihe eher schwülstiger Bauten, wie der Hauptbahnhof oder das Arengario, jedoch auch innovative Bauwerke, wie die Triennale zurück. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges liegt ein Grossteil Mailands in Schutt und Asche, doch dank der Arbeitswut der Mailänder beginnt sofort ein rascher Wiederaufbau, und dies ist nur der erste Schritt zur Nummer Eins auf den Gebieten Handel, Finanz, Industrie, Kommunikationstechniken, Design und Mode.



 NACHBARSCHAFTEN